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Kommen Und Gehen

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V6

[Strophe 1] Der Kaffee dampft auf dem Tisch der Morgen zieht durchs Haus. Die alten Kerzen brennen noch die Nacht ist längst schon raus. [Strophe 2] Der Tag stellt keine Fragen, ein Plan liegt nicht bereit. Ein Gedanke zieht vorbei und verliert sich mit der Zeit. [Refrain] Ich lass ihn kommen, lass ihn geh’n, muss nicht vor jedem Schatten flieh’n. Was schwer war, darf noch bei mir sein, doch es sperrt mich nicht mehr ein. [Strophe 3] Ein brauner Ring bleibt in der Tasse, am Fenster hängt das Grau. Ich denk an das, was wir getragen, doch heut trag ich’s nicht genau. [Refrain] Ich lass ihn kommen, lass ihn geh’n, muss nicht vor jedem Schatten flieh’n. Was schwer war, darf noch bei mir sein, doch es sperrt mich nicht mehr ein. [Bridge] Ich lass die alten Wellen zieh’n, muss nicht vor jedem Gegenwind flieh’n. Was gestern noch wie Stein auf mir lag, wird leichter mit jedem neuen Tag. [Outro] Ich lass die alten Schatten zieh’n, muss nicht vor jedem Sturm mehr flieh’n. Was war, darf seinen Platz noch haben, doch seine Last muss ich nicht tragen.