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Raue Gschichtn

V5.5

❤️Text ohne Dialekt unten angehängt!❤️ ❤️Raue Geschichten❤️ [solo Guitar] [Verse 1] Da Fronz steht vor da Firma, sei Kastl is scho leer, dreißg Joahr in ana Hockn, und auf amol geht nix mehr. Da Wind treibt üba d’Gossn, ka Ontwort kummt do z’ruck, er ziagt sei Jackn enga zua und sogt „Auf geht’s und horuck“. [Verse 2] Die Maria foahrt in da Fruah scho mit da erstn Bim, zwoa Schichtn, zwoa Kinda, und trotzdem locht's dahin. Da Kontoauszug zwickt, da Wecka geht z'fruah los, oba aufgebn is ka Option, dafür is ihr Herz zu groß. [Chorus] Des san die raun Gschichtn aus da Gossn unsra Stodt, von Leit, die kan Applaus kriagn für des, wos jeda Tog verlongt. Mit Norbn auf da Sööl und Schwüüln auf da Hond, steh ma no imma auf, a wonn da Blick amol verschwimmt. Ka Hööld, ka Heiliga, ka Mensch is föhlafrei, doch in die raun Gschichtn steckt a Stück von uns dabei. [Verse 3] Da Bua beim Standl suacht irgendwo sein Plotz, z'vül Redn von da Zukunft, z'wenig Plotz für an Sotz. Er rennt durch die Wölt mit Kopfhöra im Ohr, und hofft, dass irgendwo sei eigne Tür aufgeht amol. [Verse 4] Da Pensionist beim Heirign denkt an Zeitn, oba de san furt, an Freind, die nimma do san, an den längst verlornen Urt. Er hebt sei Glos in die Sunn und lächelt kurz dazua, weil a Erinnarung monchmol mehr is ols a Ruah. [Chorus] Des san die raun Gschichtn aus da Gossn unsra Stodt, von Leit, die kan Applaus kriagn für des, wos jeda Tog verlongt. Mit Norbn auf da Sööl und Schwüüln auf da Hond, steh ma no imma auf, a wonn da Blick amol verschwimmt. Ka Hööld, ka Heiliga, ka Mensch is föhlafrei, doch in die raun Gschichtn steckt a Stück von uns dabei. [Bridge] Wien zagt net imma sei scheenstes Gsicht, oft is da Weg staanig und des Lebn recht schlicht. Doch zwischn Pflostastoana und an liacht bei Nocht, is die Würde, die ka Schicksol je gonz bricht oder auslocht. (Rau… jooo des san die raun Gschichtn) [Outro] Und morgn geht's wieda weita durch die sölbe Wond, mit die Träum, die net perfekt, oba no lebendig san. Ka Happy End auf Hochglonz, ka Märchen ohne Zeit, nur Menschn, die no gehn, a wenn da Weg oft schwer bleibt. Die Stodt draht ihre Rundn, und mia drahn uns mit dabei, die raun Gschichtn bleibn... und vielleicht mocht uns genau des frei. Mia drahn weita unsre Rundn… die raun Gschichtn bleibn... und vielleicht macht uns genau des... richtig frei. ❤️❤️❤️❤️❤️Text ohne Dialekt!❤️❤️❤️❤️❤️ Raue Geschichte [solo Guitar] Verse 1 Franz steht vor der Firma, sein Kopf ist schon leer, dreißig Jahre in derselben Arbeit – und auf einmal geht nichts mehr. Der Wind treibt über die Gassen, keine Antwort kommt zurück, er zieht die Jacke enger zu und sagt: „Auf geht’s, und nur nicht zurück.“ Verse 2 Maria fährt am Morgen schon mit der ersten Straßenbahn, zwei Schichten, zwei Kinder – und trotzdem lächelt sie irgendwann. Der Kontoauszug zwickt, der Wecker geht zu früh los, doch Aufgeben ist keine Option, dafür ist ihr Herz zu groß. Chorus Das sind die rauen Geschichten aus den Gassen unserer Stadt, von Menschen, die keinen Applaus bekommen für das, was jeder Tag verlangt. Mit Narben auf der Seele und Schwielen auf der Hand stehen wir immer wieder auf, auch wenn der Blick einmal verschwimmt. Kein Held, kein Heiliger, kein Mensch ist fehlerfrei, doch in den rauen Geschichten steckt ein Stück von uns dabei. Verse 3 Der Junge am Stand sucht irgendwo seinen Platz, zu viel Gerede über Zukunft, zu wenig Raum für einen Satz. Er rennt durch die Welt mit Kopfhörern im Ohr und hofft, dass irgendwo einmal seine eigene Tür aufgeht. Verse 4 Der Pensionist beim Heurigen denkt an Zeiten – doch die sind fort, an Freunde, die nicht mehr da sind, an den längst verlorenen Ort. Er hebt sein Glas in die Sonne und lächelt kurz dazu, weil eine Erinnerung manchmal mehr ist als nur Ruh. Chorus Das sind die rauen Geschichten aus den Gassen unserer Stadt, von Menschen, die keinen Applaus bekommen für das, was jeder Tag verlangt. Mit Narben auf der Seele und Schwielen auf der Hand stehen wir immer wieder auf, auch wenn der Blick einmal verschwimmt. Kein Held, kein Heiliger, kein Mensch ist fehlerfrei, doch in den rauen Geschichten steckt ein Stück von uns dabei. Bridge Wien zeigt nicht immer sein schönstes Gesicht, oft ist der Weg steinig und das Leben recht schlicht. Doch zwischen Pflastersteinen und einem Licht bei Nacht liegt die Würde, die kein Schicksal je ganz bricht oder auslacht. (Rau… ja, das sind die rauen Geschichten.) Outro Und morgen geht es weiter durch dieselbe Wand, mit Träumen, die nicht perfekt, aber noch lebendig sind. Kein Happy End in Hochglanz, kein Märchen ohne Zeit, nur Menschen, die weitergehen, auch wenn der Weg oft schwer bleibt. Die Stadt dreht ihre Runden – und wir drehen uns mit dabei, die rauen Geschichten bleiben… und vielleicht macht uns genau das frei. Wir drehen weiter unsre Runden… die rauen Geschichten bleiben… und vielleicht macht uns genau das… richtig frei.