
(Strophe 1) Der Wind zieht Linien in mein Haar, die Wellen löschen alte Fragen. Ich geh den Weg, der gestern war, und kann die Stille heut ertragen. Die Möwen schreiben übers Meer, was keiner je verstanden hat. Ich schau zurück – doch gar nicht schwer, nur still, und weiß: Es war nicht schad. (Refrain) Spuren im Sand, verweht vom Wind, doch irgendwo weiß ich, dass sie noch sind. Ein Tag vergeht, ein Herz bleibt weit, und irgendwo trägt mich die Zeit. (Strophe 2) Ein Hund läuft frei am Horizont, so wie Gedanken, die verfliegen. Ich spür, dass nichts mich halten konnt, und find im Gehen mein Versiegen. Kein großes Wort, kein leiser Schwur, nur dieses leise: „Alles gut.“ Ich bin bei mir, in meiner Spur, die still im Abend weiter ruht. (Refrain) Spuren im Sand, verweht vom Wind, doch irgendwo weiß ich, dass sie noch sind. Ein Tag vergeht, ein Herz bleibt weit, und irgendwo trägt mich die Zeit. (Bridge) Und wenn der Himmel sich verliert, im Grau, das über’s Wasser zieht – weiß ich, dass jedes Mal, wenn ich still geh, ein Stück von mir versteht. (Refrain – Finale) Spuren im Sand, verweht vom Wind, doch irgendwo weiß ich, dass sie noch sind. Ein Tag vergeht, ein Herz bleibt weit – und ich geh weiter, leicht.

