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Wia mach ma`s in Zukunft? - 31.05.2017

Wia mach ma`s in Zukunft? Die Zukunft, oh oh, da seh ih ein mediales schwarzes Loch, oiso quasi a Oans in oim und ois dann in des schwarze Loch. Die Zukunft ghört da Einfalt, die Zukunft is einfach einheitlich gleichgeschaltet und entsprechend bebildert. Wenn ma des bunte Kuddelmuddel, des Tohubawohu so richtig durchgestaltet ham, dann sehn ma die Zukunft, quasi die Gesellschaft im Mixer. Draufdrucka nachdem olle drin sand und olle braun kimmt nach da Farbenlehre raus, bestenfalls so a undefinierbare blubbernde Masse de ois is und nix. Die Zukunft werd uns vollkommen brav hindressiert, olle sand willfährig ergeben. Ma will ja leben, ma hod nix mehr z`moana, ma hod a netts Gsicht z`zoang. Es gangat ja no vui schlimmer, des mediale schwarze Loch hod ois ohgsaugt wos nur ah den Hauch von Widerspruch an sich hod. Dann in dera Zukunft und an de denk ih heut, muass ma umdenkn, am besten heut scho, ih sog nur des gschriebne Wort. Das Wort das noch mit Tinte auf Papier kimmt oder a Drucker ausdruckt und das dahinter in keinem virtuellen Raum unterwegs war und ah is, das Wort das glesen wern muass, oder der produzierte Film, der gleichfalls das Net ned gsehn hod und mit Kopie von Hand zu Hand geht. Ja sie wern uns suchen und nur das Blatt Papier finden, das sich in Windeseile verbreitet. Ham ma des ned ois scho ghabt? Richtig, zur Zukunft ghört ah die Vergangenheit. Die Vergangenheit war analog und wenn die Herrscher der Gegenwart dem digitalen Widerspruch den Krieg angsagt ham, ist das Gebot der Stunde gefasst zu sein und analog, nicht face to face, mit Papier zu Papier weiter z`macha. Die Zukunft hod a Zukunft, nur realistisch muass ma sein. So war des immer scho mit dera Zukunft, die Masse läuft wie Schlafschafe in die verkehrte Richtung und sogt dazua, mei des ham`s uns gsogt, de wern`s scho wissen, ma ko ja garned anders. Na kla, aber der Zukunft is des wurst, und des Gewimmer und Gejammer, wenn die Früchte der Zukunft offenbar wern, lassen es nicht mehr zu die Seite zu wechseln, ohne Kopf und Kragen zu verliern. So do sand ma jetzt, das normale Schlafschaf schaut sich um, kein Wolf zu sehn, schaut ois friedlich aus, das Schaf will einfach nix merken und der Herr Nieda ist der Hirte. So sagt das Schaf kann`s weitergehn, die Hunde verjagen die Wölfe, glaubt das Schaf, der Hirte grinst mit hinten verschränkten Armen. Ein Messer in der linken Hand und über die Weide erklingt ein Ruf, das Schaf versteht nur Murmel Murmel, wer gut hinhört hört die Zukunft ist Halal... ...wer versteht`s? Die Zukunft hat auch eine andere Muttersprache. Gott sei Dank es gibt eine Zukunft und an der lässt sich heute schon festhalten, Jesus in deiner Hand steht meine Zeit. Oh da kommt schon der Zeigefinger der Zensur, ätsch war analog gesagt, wie schon immer und damit nicht fassbar.