
🦋Dieser Song ist für mich eine Reise. Eine Reise zu dem Ort, an dem wir alle irgendwann stehen: an der Kreuzung von Abschied und Neubeginn, Erinnerung und Loslassen. 🦋Es geht nicht um einen einzigen Schmerz, nicht um eine bestimmte Person. Es geht um das Gefühl, das entsteht, wenn sich Türen schließen – ob durch Trennung, durch den Lauf der Zeit oder einfach, weil Leben sich verändert. Es ist die Erkenntnis, dass wir oft wie Wind sind – nicht fest, nicht felsgleich, sondern ständig in Bewegung, auf der Suche nach Verbindung, nach den Herzen anderer.🦋 Dieser Song ist also mein Tagebucheintrag über die Leichtigkeit und die Schwere des Erinnerns. Über die Freiheit, die darin liegt, sich nicht als festen Stein, sondern als suchenden Wind zu begreifen.🦋 Ich hoffe, ihr findet darin ein Stück von euch selbst. Dass ihr eure eigenen Bilder, eure eigenen Abschiede und Anfänge darin wiedererkennen könnt🦋 🦋This song is a journey for me. A journey to the place where we all stand at some point: at the crossroads of farewell and new beginnings, memory and letting go. 🦋It's not about a single pain, not about one specific person. It's about the feeling that arises when doors close – whether through separation, through the passage of time, or simply because life changes. It's the realization that we are often like the wind – not solid, not rock-like, but constantly in motion, searching for connection, for the hearts of others.🦋 So, this song is my diary entry about the lightness and the weight of remembering. About the freedom that lies in understanding oneself not as a fixed stone, but as a seeking wind.🦋 I hope you find a piece of yourselves within it. That you can recognize your own images, your own farewells and beginnings in it.🦋 [Hook ] Flieg… Erinnerung – wohin du willst, Trag mich fort, bis du mich stillst. Ich bin kein Stein, ich bin nur Wind, Der sucht, wo andre Herzen sind. …Der sucht, wo andre Herzen sind… --- [Vers 1] Ich hab gelernt, dass Abschied wiegen kann, Wie ein Stern, der fällt, wenn keiner’s sah. Doch jeder Fall ist auch Beginn, Wenn du’s fühlst – steckt Sinn darin. Ich trag das Alte wie ein Kleid, Mal zu eng, mal viel zu weit. Und wenn der Tag die Schatten bricht, Erkenn ich mich im Zwielicht. Ich bau aus Staub ein Stück Vertraun, Lass es fliegen – Richtung Traum. Denn selbst wenn Wege enden hier, Find ich ein Stück von mir in dir. --- [Hook ] Flieg, Erinnerung – wohin du willst, Trag mich fort, bis du mich stillst. Ich bin kein Stein, ich bin nur Wind, Der sucht, wo andre Herzen sind. --- [Vers 2 ] Ich hab gelernt, nichts bleibt besteh’n, Selbst Wellen müssen untergeh’n. Doch wenn sie brechen, leise, sacht, Bleibt das Meer in seiner Macht. Ich schau zurück, und seh mich geh’n, Durch Bilder, die im Innern wehn. Ein Kinderlachen, Regenzeit, Ein Stück von Schmerz, ein Hauch von Zeit. Ich weiß, wir halten, was vergeht, In Worten, die der Wind verweht. Doch alles, was sich je entfernte, Schrieb Spuren, die kein Sturm mehr wendte. --- [Vers 3] Und während Schatten langsam flieh’n, Seh ich die Welt in sich wieg’n. Die Farben zieh’n durch meine Zeit, Mal sanft, mal wild, mal schwer, mal weit. Ich sammel Bilder, still und leise, Wie Blätter auf der Lebensreise. Ein Lachen, das den Morgen küsst, Ein Atemzug, der alles lässt. Die Sterne singen über Nacht, Von Träumen, die das Herz bewacht. Ich geh durch Gassen voller Licht, Und finde Frieden im Gesicht. Die Winde tragen alte Lieder, Sie flüstern von den großen und den kleinen wieder. Jeder Abschied, jedes Weh, Bringt mich zurück zum Urgefühl, juchhe! Die Zeit zerfällt, doch bleibt besteh’n, In jedem Flüstern kann ich geh’n. Und alles, was ich je geliebt, Lebt weiter, wenn die Nacht verbliebt. Die Schatten lösen sich im Schein, Und ich darf endlich leicht sein. Erinnerung, flieg weit und frei, Bring mir das Glück zurück dabei. --- [POWER VERSE] Ich stand im Regen, bis er mich reinwusch, Trug Narben wie Kronen, weil jeder Fall mich aufrief. Zwischen Beton und Gebet, da fand ich mein Ich, In jedem Echo vom Schmerz ein Stück vom Licht. Ich hab gelernt, die Stille singt, Wenn kein Chor mehr Himmel bringt. Mein Herz – ein Trommelbeat im Wind, Der ruft nach allem, was wir sind. Und wenn der Himmel auf Asphalt fällt, Schreibt er Psalmen in die Welt. Ich sprech sie laut, mit offner Brust, Im Klang von Sehnsucht und von Lust. Die Straßen flüstern: Bleib noch hier, Doch meine Seele will zu dir. Kein Weg zu weit, kein Sturm zu schwer – Ich bin der Wind, und du das Meer. (Chor wiederholt im Hintergrund: „Ich bin der Wind, du bist das Meer…“) --- [Bridge ] Und wenn Erinnerung verglüht, Bleibt die Wärme, die sie trägt. Kein Verlust ist je ganz leer, Wenn man in ihm die Liebe sät. Ich schließ die Augen, spür das Licht, Das durch die Risse meines Ichs Wie goldner Staub hinüberweht – Ein Flüstern, das nie ganz vergeht. --- [Final Hook] Flieg, Erinnerung – wohin du willst, Trag mich fort, bis du mich stillst. Ich bin kein Stein, ich bin nur Wind, Der sucht, wo andre Herzen sind. Wenn du mich findest, bleib nicht lang, Nur streif mich leicht – wie Wind Gesang. Denn was vergeht, bleibt tief verwandt, Mit dem, was ewig in uns stand. [Letzte Zeile leise, gesprochen mit Hall] „Mit dem, was ewig in uns stand…“

