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Unschuldig gefangen

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Ich stehe am Fenster Wenn sie aus der Ferne kommen Mein Herz wird finster Ich fühle mich total benommen ​Sie stehen vor der Tür Ich hab solche Angst Sie reden auf mich ein Sie sehen nicht, wie du bangst ​ Sie legen mir Fesseln an Und sagen, ich sei krank So grob, dass ich mich nicht mehr rühren kann Ich verliere den Verstand ​Sie zerren mich aus der Wohnung Raus aus meinem Leben Das ist wohl meine Belohnung Für mein krankes Bestreben ​ Dabei hab ich keinem wehgetan Kein Tropfen Blut klebt an meiner Hand Ich kämpfe nur gegen meinen Wahn Und renne gegen die weiße Wand ​Warum sperrt ihr mich ins Dunkel ein? Ich bin doch selbst das Opfer hier Ich wollte doch nur nicht mehr einsam sein Jetzt erfriere ich vor eurer Tür ​ Das Licht ist grell, der Raum ist leer Die Spritze nimmt mir jede Kraft Mein Kopf ist voll und doch so schwer Ich hab es wieder nicht geschafft ​Die Stimmen flüstern, sie sind noch da Doch meine Zunge ist aus Blei Was eben noch mein Leben war Geht jetzt an mir vorbei ​ Kein Ausweg mehr... Kein Weg zurück... Sie sagen "Hilfe"... Ich spür nur den Strick... Der meine Seele würgt... Ganz leise... Dabei hab ich keinem wehgetan Kein Tropfen Blut klebt an meiner Hand Ich kämpfe nur gegen meinen Wahn Und renne gegen die weiße Wand ​Warum sperrt ihr mich ins Dunkel ein? Ich bin doch selbst das Opfer hier Ich wollte doch nur nicht mehr einsam sein Jetzt erfriere ich vor eurer Tür ​ Ich weiß nicht mehr weiter. Weiß nicht mehr... Bitte... Lasst mich nicht allein.