
· ЊЧ·БФЧ · ( ) Stell dir den Tod nicht wie einen starren Spiegel sondern wie einen einfachen, gleichmäßigen Fluss vor, mit offensichtlichen und verborgenen Strömungen, in denen du dein eigenes Spiegelbild als das eines Fremden – und manchmal gar nicht mehr – wiedererkennst, mit Brücken aus Buchstaben so groß wie das Universum selbst, frohen und heiteren, bitteren und düsteren, traurigen und schwarzen Kapiteln, blendend, brennend und beißend schwarz, so gleißend schwarz wie die Grabsteine in einem kalten, uralten Friedhof. Im Reich toter Buchstaben · ЊЊ·БЖЛ · Ich erzähle dir jetzt von meinem Tod, damit du weißt, wer du bist und woher du kommst. Ich erzähle dir von meiner Welt, damit du die Verantwortung übernimmst für deine vergangenen und parallelen Leben. Ich erzähle dir meine Geschichte, damit du weißt, wem du es zu verdanken hast, dass du jetzt, wo du tot bist, die Welt aus den Augen aller anderen siehst, dass du jetzt die Gedanken aller anderen als deine eigenen erlebst, alle außer deinen eigenen. Und so sprach mein Krieger · ЊЊ·БЖШ · Ich will, dass du weißt, dass ich nicht unterscheide zwischen denen, die dich anbeten, und denen, die dich verfluchen. Denn im Nirgendwann seid ihr alle gleich. Alle außer dir. Ja. Nein. Denn frei warst du noch nie. Niemals. Nicht weil du noch nie gestorben bist, sondern weil du dich nicht mehr daran erinnerst, wie es ist, das Nichts zu sein, nichts zu sein, niemand zu sein, nur noch ein leerer Durchgang im Licht zu sein. Frei zu sein

