
[Verse 1] Der Kalender hängt schief, das Fahrrad steht im Hof, an den Sohlen klebt der Staub, doch ich werd ihn wieder los. Ich trag' die alte Last nicht länger mit mir rum, Was gestern mich hielt, wirft mich heute nicht um. Du fragst, was passiert, wenn es wieder nicht reicht, ich sag: „Nicht jeder Umweg war umsonst.“ Ich hab lang genug gewartet, bis die Zweifel vergeh’n, jetzt ist es an der Zeit, wieder weiterzugeh'n. [Pre-Chorus] Was hinter uns liegt, muss man nicht mehr entscheiden. Ich zähl nicht die Schritte zurück, ich zähl die, die noch bleiben. [Chorus] Blick nach vorn, auch wenn der Weg sich noch dreht, auch wenn keiner von uns weiß, wohin er geht. Blick nach vorn, lass die Vergangenheit ruh’n, es gibt neue Wege, es gibt noch viel zu tun. [Verse 2] Auf dem Küchentisch liegt dein Zettel bereit, zwei Zeilen für später, ein Gruß aus der Zeit. Der Bus ist längst fort, wir gehen zu Fuß, denn jeder neue Weg beginnt mit einem Entschluss. Ich muss nicht so tun, als wär alles ganz einfach, kein großer Spruch macht die Zweifel klein. Doch du lachst, weil der Wind meine Liste verweht, und plötzlich darf Zukunft auch unordentlich sein. [Pre-Chorus] Was hinter uns liegt, muss man nicht mehr entscheiden. Ich zähl nicht die Schritte zurück, ich zähl die, die noch bleiben. [Chorus] Blick nach vorn, auch wenn der Weg sich noch dreht, auch wenn keiner von uns weiß, wohin er geht. Blick nach vorn, lass die Vergangenheit ruh’n, es gibt neue Wege, es gibt noch viel zu tun. [Bridge] Vielleicht wird’s nicht leicht. Vielleicht wird’s nicht schnell. Doch wir müssen nicht wissen, wie das Ende aussieht. Nur die nächste Ecke, nur dein „Komm, wir geh'n“ — und ich seh schon genug, um weiterzusen. [Final Chorus] Blick nach vorn, auch wenn der Weg sich noch dreht, auch wenn keiner von uns weiß, wohin er geht. Schritt für Schritt, auch wenn noch Fragen besteh’n, denn manches wird klar, wenn wir weitergeh’n. [Outro] Blick nach vorn, lass die Vergangenheit ruh’n, es gibt neue Wege, es gibt noch viel zu tun.

