[Intro – zartes Klavier, leise Streicher, melancholisch verträumt] Du bleibst auf meiner Haut – wie ein Kuss in Times New Roman. [Strophe 1 – warm, verträumt, männlich gesungen] Wir waren zwei Entwürfe ohne Layout, doch du hast mich gespiegelt wie ein sauberer Druck. Kein Plan, kein Raster, nur Gefühl, und der Moment war uns genug. Ich les in dir wie in alten Zeilen – mit Eselsohr und Kaffeefleck. [Refrain – gefühlvoll, melancholisch] Bevor die Farbe trocknet, sag mir, ob du bleibst – oder nur ein Probedruck warst. Zwischen Graustufen und Licht such ich nach deinem Gesicht. Und selbst wenn’s nur flüchtig war – du bleibst mein schönster Entwurf. [Strophe 2 – poetisch, verletzlich] Ich war nie gut im Abspeichern, doch dich hab ich archiviert – in mir. Du warst kein Happy End, aber der schönste erste Absatz in Jahren. Ein letzter Kuss, ein kurzer Blick – mehr brauch ich nicht für Band zwei. [Refrain – Reprise, chorisch unterstützt] Bevor die Farbe trocknet, sag mir, ob du bleibst – oder nur ein Probedruck warst. Zwischen Graustufen und Licht such ich nach deinem Gesicht. Und selbst wenn’s nur flüchtig war – du bleibst mein schönster Entwurf. [Outro – gesprochen, leise] Ich hab dich geliebt. Noch bevor die Farbe trocken war.