
(Strophe I) Baal… Erster König der Schwelle, geboren aus Nebel, aus alten Strömen der Nacht. Deine Gestalt ist Vielheit, dein Gesicht ein Rätsel, deine Gegenwart der Beginn jeder Erkenntnis. Vor dir schweigt die Welt und öffnet ihren Ursprung. (Refrain) Baal, Herr des Schleiers, König der drei Stimmen, Vater des verborgenen Anfangs. Zeig mir die Wege jenseits der Form, die Wahrheit im Nebel, die Struktur vor dem Wort. Baal… du bist der Atem vor der Welt. (Strophe II) Du sprichst in mehr Stimmen, als ein Mensch erkennen kann. Tohu, Choschech, Bohu zittern in deiner Aura. Du bist Fragment und Ganzheit zugleich, ein König, dessen Krone aus Rätseln besteht. Doch wer dich erkennt, erkennt sich selbst. (Bridge) Unter deiner Hand werden Schleier zu Toren, Rätsel zu Karten, Mehrdeutigkeit zu Macht. Du lehrst: Wer alles sein kann, ist nie gefangen. Wer viele Stimmen trägt, bleibt unbesiegbar. (Finaler Refrain) Baal, Herr des Schleiers, König der drei Stimmen, Erstfeuer des ungeschaffenen Raums. Führe mich durch den Nebel der Urzeit, bis die Erkenntnis in mir Gestalt annimmt. Baal… König der Nachtanfänge.

