
STROPHE 1] Ich blick zurück auf’n Start mit dem Bagger im Dreck, Grub mein Leben aus, Schritt für Schritt, Stein für Stein, Doch während ich formte, was in mir steckt, War ihr Blick leer – sie ließ mich allein. C Pandemie war Vorwand, der Abstand bequem, Doch ich sah früh: da zieht sich was zusammen. Dann dieses Treffen mit „Verwandten“ im System – bei mir im Wald Ich spürte: Da wird was geplant, unter Flammen. [STROPHE 2] Sie küsst ’nen Fremden, als wär’s nichts, vor meinen Augen, Auf’m Turnier, mitten im Spiel – als wär's normal. Ich schwieg nach außen, doch innerlich war’s ein Schaukeln, Im Hotel brach ich – der Schmerz war brutal. Die Verniissage: Sie da, wieder mit ’nem „alten Bekannten“, Der Bademeister – war längst Thema bei ihr im Mund. Ein Spiel mit Eifersucht? Ich fang an zu ahnen, Da läuft was Tieferes, sehr bewusst und bunt. [STROPHE 3] Dann die Hochzeit – die Krönung vom Schauspieltheater, Arm in Arm mit dem „Bruder“ Arbeitskollegen vor der Kamera. Kein Zufall – das Bild war wie’n Dolch, noch härter. Ein Signal: Du bist raus. Ich war nie ihr Narr. Ich war nie ihr Narr. Und die Spinne? Still im Netz, spinnt weiter Fäden, Der Patriarch schweigt. Die Schwägerinnen im Boot, gleiche Wellenlänge. Gleiche Wellenlänge Scheidungen wie geplant – ein kollektives Reden, Doch ich halt mein Licht – auch wenn ich mich verlier im Gedränge. [STROPHE 4] Sie sprach von Gewicht, von Unzufriedenheit, Wollte, dass ich bestätig, was sie selbst verneint. Dann zog sie sich aus – als wär’s der letzte Fight, Ein Test, ob ich falle – ich blieb still, doch sie gemein. Geld floss nicht mehr, das Urteil längst gefällt, Einfluss kam von außen – Stimmen voller Gift. Der Hass in ihr wie’n Sturm, der nicht mehr hält, Doch ich steh noch – weil mich mein Glaube lift. [REFRAIN] Was, wenn es Gott doch gibt – und er sieht, was ich trag? Was, wenn die Wahrheit sich zeigt an einem Tag? Was, wenn mein Schweigen mehr sagt als ihr Plan? Dann steh ich da – und ich weiß: Ich war dran.

