
[OPENING – Felix alone. Warm piano, acoustic guitar, very light pulse. The message is still in his hand.] [FELIX] Nun gut. Dann kommt er nicht. [small breath] Das ist natürlich … ungünstig. [He reads the message once more.] Andere Stelle. Andere Pläne. Kurzfristig. Ja. So ist das manchmal. [Music begins quietly.] Der Koffer steht noch an der Türe, das Ticket liegt auf meinem Tisch. Vor einer Stunde war die Welt erstaunlich nah und ziemlich frisch. Und jetzt? Jetzt steht sie eben ein paar Schritte weiter fort. Nicht weg. Nur weiter. [VERSE] Ich könnte trotzdem morgen fahren. Natürlich könnte ich das tun. Die Praxis abschließen, Licht aus, und einfach einmal gar nichts tun. Doch wenn heut Nacht ein Kind krank wird, wer hebt dann hier den Hörer ab? Wer weiß, dass Nora Penicillin noch nie besonders gut vertrat? Wer fährt hinaus zu Mrs. Kelly, wenn sie wieder schlecht Luft kriegt? Und wer erklärt Sean zum zehnten Mal, dass Husten nicht an Guinness liegt? [small smile] Na gut. Vielleicht zum elften Mal. [CHORUS – warm, reassuring] Dann eben später. Nicht niemals — nur nicht jetzt. Ein Traum geht nicht verloren, nur weil man ihn versetzt. Dann eben später. Die Welt läuft mir nicht fort. Sie wartet noch ein bisschen — genau wie ich an diesem Ort. [VERSE – lighter] Ich finde einen neuen Arzt. So schwer kann das doch gar nicht sein. Ein Inserat, ein paar Gespräche — und irgendwann sagt einer: „Fein.“ Vielleicht drei Wochen. Vielleicht acht. Von mir aus auch ein Vierteljahr. Rom wird dann noch immer stehen. Das Taj Mahal ist auch noch da. In Kyoto blühen wieder Kirschen, Island löscht das Nordlicht nicht. Und sollte Sydney untergehen — [beat] … wird's in den Nachrichten stehen. [Music brightens.] Also. Kein Drama. Nur verschoben. Das kann ich. Ich kenn das schon! [SECOND CHORUS – more buoyant] Dann eben später. Nicht niemals — nur nicht jetzt. Ein Traum wird nicht viel kleiner, nur weil man ihn versetzt. Dann eben später. Was sind ein paar Wochen mehr? Ich warte schließlich schon so lange — da fällt das bisschen auch nicht schwer. [Music softens briefly.] [FELIX] Mary wird mich ansehen. So. [beat] Genau so. Und sagen: „Felix Bailey, du musst irgendwann auch einmal an dich denken.“ [smiles] Ich weiß, Mary. Wirklich. Und ich werde. Nur … nicht heute. [BUILD – Felix becomes practical, energized] Ich ruf die Klinik in Galway an. Ich frag in Cork und Dublin nach. Vielleicht kennt jemand irgendwen, der kleine Orte wirklich mag. Ich schreib die Stelle heute aus, ich telefoniere bis in die Nacht. Und diesmal such ich einen, der nicht drei Tage vorher etwas Besseres ausgemacht. [He folds the message, calmly.] Und wenn der Neue vor mir steht, der Schlüssel endlich weitergeht, dann nehme ich den Koffer hier — und Mary bringt mich selbst zur Tür. [FINAL CHORUS – SUPERFELIX, THE ULTIMATE VOCAL CLIMAX] [Felix sings with extraordinary power, passion and determination. His voice rises into a huge, soaring musical-theatre belt, stronger and more commanding than ever before. Full symphonic orchestra surges beneath him: triumphant brass, sweeping strings, thunderous percussion. Every line grows in intensity. Hold the highest notes with breathtaking strength and emotional clarity. This is Felix at his absolute vocal peak: heroic, deeply human, never angry. No choir, no other singers. Build to an overwhelming, magnificent final note.] Dann eben später! Nicht niemals — nur nicht jetzt! Die Welt bleibt, wo sie immer war, auch wenn man Träume mal versetzt. Dann eben später! Ich weiß doch, wo ich hinwill. Und irgendwann steh ich in Dublin, mit dem Koffer, meinem Ticket und viel zu viel Gepäck. [small musical laugh] Und dann fahr ich wirklich. [Music settles warmly.] [FELIX] Also gut. Neuer Arzt. Neuer Termin. Neue Reise. [Pause] [small musical laugh] [BUILD – Felix becomes practical, energized] Telefon... [Felix answers immediately.] Doktor Bailey. Hallo? [beat] Ja. Natürlich. Ich komme. [He takes his coat.] [quietly, passing the suitcase, smiling] Dann eben später. [END]


