
[Verse 1] Jeder fragt, wie geht es dir Doch kaum einer bleibt Wenn die Antwort ehrlich wird [Verse 2] Gute Freunde hören nicht nur den ersten Satz Sie bleiben auch beim zweiten Sie warten nicht auf Stichwörter, um von sich selbst zu schreiben Sie lesen auch die Worte, die sie nicht sofort verstehen Weil Freundschaft nicht bedeutet, ich hab dich kurz gesehen Freundschaft heißt, ich lass mich ein Ich halt nicht nebenbei Nicht nur ein Like, nicht nur ein Spruch, nicht nur, bin da für dich im Mai Wenn's ernst wird, wird es leiser, dann zeigt sich, wer noch bleibt Wer echtes Interesse hat und wer nur Interesse zeigt [Chorus] Denn wie geht es dir, ist so müde und verbraucht Viele fragen aus Höflichkeit Doch keiner hört mehr drauf Frag mich nicht, wie geht es dir, wenn du die Wahrheit nicht verträgst Wenn du nach zwei echten Sätzen schon nach deinem Ausweg spähtst Gute Freunde bleiben sitzen, wenn die Antwort länger dauert Sie hören nicht nur Worte, sie merken, was darunter lauert Frag mich nicht, wie geht es dir, wenn du gar nichts wissen willst Denn wer geht, wenn ich ehrlich bin, hat nur den Platz gefüllt [Verse 3] Ich hab gelernt, man filtert Menschen nicht durch Streit und nicht durch Wut Man filtert sie durch Ehrlichkeit, durch einen Satz, der wehtut Muss ja einmal was wirklich los ist, nicht alles gut, nicht passt schon so Und du siehst in ein paar Blicken, wer dich schützt und wer nur froh ist Wenn du wieder kleiner wirst, leichter, stiller, angenehm Manche wollen deine Nähe, aber nicht dein Innenleben sehen Kein heuchlerische Schwärmerei, keine leere Umarmung Ich brauch kein warmes Bruderherz mit kalter Erwartung Wer fragt, muss auch bereit sein, nicht nur das Licht zu sehen Wer Freundschaft sagt, muss bleiben, wenn Gedanken tiefer gehen [Chorus] Frag mich nicht, wie geht es dir, wenn du die Wahrheit nicht verträgst Wenn du nach zwei echten Sätzen schon nach deinem Ausweg spähtst Gute Freunde bleiben sitzen, wenn die Antwort länger dauert Sie hören nicht nur Worte, sie merken, was darunter lauert Frag mich nicht, wie geht es dir, wenn du gar nichts wissen willst Denn wer geht, wenn ich ehrlich bin, hat nur den Platz gefüllt [Verse 4] Ich will keine Show aus Nähe, keinen Blick, der mich nur skand Kein Gespräch mit offener Tür, bei dem einer innerlich schon rennt Ich will Menschen, die nicht flüchten, wenn ein Satz mal nicht leicht klingt Die nicht fragen, um zu fragen, sondern weil es ihnen was bringt Zu verstehen, was mich bewegt, was mich trägt und was mich bricht Nicht aus Neugier, nicht aus Pflicht, sondern ehrlich Mensch zu Mensch Echte Freunde sind nicht immer weich, sie sind nicht immer bequem [Chorus] Sie sagen dir auch mal die Wahrheit, doch sie lassen dich nicht stehen Sie nehmen sich Zeit für deine Gedanken, nicht nur für dein Lachen im Raum Sie wissen, manchmal braucht Vertrauen mehr als einen Satz und ein Traum Und wenn die Sonne mal nicht scheint, wenn der Tag die Farbe verliert Dann merkst du, wer nur mit dir redet und wer wirklich interessiert Frag mich nicht, wie geht es dir, wenn du die Wahrheit nicht verträgst Wenn du nach zwei echten Sätzen schon nach deinem Ausweg spähtst Gute Freunde bleiben sitzen, wenn die Antwort länger dauert Sie hören nicht nur Worte, sie merken, was darunter lauert Frag mich nicht, wie geht es dir, wenn du gar nichts wissen willst Denn wer geht, wenn ich ehrlich bin, hat nur den Platz gefüllt [Outro] Jeder fragt, wie geht es dir Doch die Antwort trennt den Schein Wer bleibt, wenn sie ehrlich wird Darf wirklich Freund genannt sein Nur den Platz gefüllt

