
Ich bin des Ruhmes müde, Den mir die Erde gibt. Was nützt mir ihre Güte, Die nur in Worten liebt? Sie schaut auf meine Gaben Nur obenüber hin Und glaubt, mich so zu haben, Wie ich doch gar nicht bin. Ich will so gern verzichten Auf jeden Erdentand; Mein Denken und mein Dichten Gilt nicht dem Unverstand. Ob über mich man klagen, Ob man mich loben will, Ich habe es zu tragen Und bin zu beidem still. In dieser Stille wandre Ich unbeirrt bergan Und such, was ich für andre Dort oben finden kann. Ich kämpfe und ich ringe Niemals für mich allein, Und was ich hab und bringe, Das soll für alle sein.

