
Im stillen Gewand (v5.5 own voice)
[VERSE1] Ein Schritt auf dem Pfade, wo der Abend noch schweigte, In der Ferne was kam, das die Stille durch streichte. Ein Blick, der nicht ruft, doch den Atem ihm raubt... Und fort wahr der Wind, der sein Denken durchgraut. [VERSE2] Sie kam aus dem Halbschatten, ruhig, ohne Ziel, Nicht nah, nicht weit , doch zu schade für ein Spiel. Er blieb einfach stehen, der Blick fest und klar, In ihr lag mehr als ein Bild, ein Anblick wie kein andrer war. [Refrain] Wie Abendlicht fällt auf vergängliche Zeit, Ein Wort nur von ihr und das Denken ward weit. So zauberhaft ihre Stimme, so schlicht ihre Art... Und schöner als alles, was je ihn genarrt. [VERSE3] Sie war so nah, sogar aus gleichem Geflecht, und so riss sie das Dunkel, das in ihm steckt. Er rang mit dem Blick, der nicht weichen mehr kann, Und wusste genau , es würde enden im Schicksal Bann. [BRIDGE] Ein Stück ging man still auf gemeinsamem Pfad, Doch bald trennten sich Wege, wie’s Leben es hat. Das Herz hält den Funken, der leise entbrannt. Ein Teil von ihr bleibt tief im stillen Gewand. [SOLO] [VERSE4- ENDE] Getrennte Wege, wie ein Traum so sacht, Ein Wunder in Rot, das ihm leise entfacht. Sie trägt ihre Haare wie Feuer im Wind, Doch weiß er im Stillen, dass nichts bleibt, was er find.

