
(Strophe 1) Lange vor den Kreuzen, vor den Tempeln aus Stein brannten Feuer in den Wäldern – uralt und rein. Der Wind sang Lieder vom Traum und der Macht, die Erde sprach, und die Sterne am Himmel haben uns bewacht . Wir tranken Kykeon aus Gerste und Licht, sahen die Göttin im Wasser, das spricht. Amanita, Mutterkorn, Alraunenschein – führten uns heim ins große Sein. (Refrain) Wir sind Kinder des Nordwinds, Erben der Trommel und des Mondes Glanz. Im Kreis der Ahnen tanzt das Feuer, unsere Seelen finden Heimkehr ganz. Wir erinnern uns – an das, was war, an Europas mystische Schar. (Strophe 2) Druiden, Seher, Töchter der Nacht, die Träume hüten und Wunder entfacht. Runen fallen wie Regen aufs Herz, und Odin fliegt durch den Weltenschmerz. Die Wälder flüstern: „Vergiss uns nicht, das alte Wissen, das durch dich spricht.“ Im Nebel erklingt ein uraltes Lied – vom Geist, der durch alle Zeiten zieht. (Refrain) Wir sind Kinder des Nordwinds, Erben der Trommel und des Mondes Glanz. Im Kreis der Ahnen tanzt das Feuer, unsere Seelen finden Heimkehr ganz. Wir erinnern uns – an das, was war, an Europas mystische Schar. (Bridge) Von Eleusis bis zum Fjord, vom Hain bis zum alten Wort – unsere Adern tragen das Lied der Erde fort. (Refrain – Finale) Wir sind Kinder des Nordwinds, Erben der Trommel und des Mondes Glanz. Im Kreis der Ahnen tanzt das Feuer, unsere Seelen finden Heimkehr ganz. Wir erinnern uns – und das Feuer brennt, bis das alte Wissen uns neu erkennt.

