
Strophe 1: In düstrer Nacht, wo Schatten weben, Erwacht die Rose, still und stumm. Mit Dornen spitz, wie Geisterstreben, Trinkt sie vom Schmerz, im schwarzen Raum. Ein Wispern trägt der Wind herbei, Von alten Schwüren, längst verflucht. Das Blut, es perlt, ein rotes Schrei’n, Vom Kelch der Rose, tief verflucht. Refrain: Blutrote Blüte, tanze im Sturm, Deine Dornen reißen, im ewigen Schwur. Ein Tropfen fällt, wie ein stummer Eid, Verfluchtes Leben, im Fluch befreit. Strophe 2: Das Mondlicht küsst dein kaltes Leben, Ein stähler Kranz, dein stummer Thron. Doch in den Schatten, tief im Beben, Erwacht der Schmerz, der Fluch, dein Lohn. Ein Herz, es pocht in deinem Griff, Gefangen in den Dornen dicht. Ein Schrei, er hallt, ein letztes Riff, Die Dunkelheit frisst jedes Licht. Refrain: Blutrote Blüte, tanze im Sturm, Deine Dornen reißen, im ewigen Schwur. Ein Tropfen fällt, wie ein stummer Eid, Verfluchtes Leben, im Fluch befreit. Bridge: Die Rose, sie singt ein Lied aus Pein, Ein Chor aus Schatten, bricht herein. Die Dornen schneiden, die Seele brennt, Bis nichts mehr bleibt, als was uns trennt. Refrain: Blutrote Blüte, tanze im Sturm, Deine Dornen reißen, im ewigen Schwur. Ein Tropfen fällt, wie ein stummer Eid, Verfluchtes Leben, im Fluch befreit. Outro: Im letzten Tropfen, stirbt die Zeit, Die Rose welkt, die Seele schreit. Doch tief im Dunkel, bleibt sie besteh'n, Ein blutiges Mahnmal, schön und kühl zu seh’n.

