
Zwei Leinwände (Kosmische Resonanz KRS Konzept)
Strophe 1 Ein weißer Raum, so schlicht und kalt Zwei Schatten suchen festen Halt Wir stehen stumm uns gegenüber Die Zeit zog unbarmherzig rüber Außen kühl, perfekt dressiert Das Leben hat uns reduziert Zwei leere Leinwände im Raum Gefangen im Gewohnheitstraum Doch tief im Kern, da brennt ein Licht Das selbst die längste Nacht nicht bricht Refrain Und die Welt beginnt sich sanft zu drehen Wenn wir uns in die Augen sehen Ein Sturm aus Farben bricht jetzt los Die Sehnsucht wird unendlich groß Ich schütte meine Seelenflut Aus Tränen, Schmerz und alter Wut Direkt auf dein verblasstes Sein Und wasche uns von Leere rein Strophe 2 Ein Kleid aus weiß, so leicht wie Wind Wir wissen nicht mehr, wer wir sind Tabus, die wir aus Angst verschwiegen Weil Worte schwer im Magen liegen Die unberührte, taube Haut Hat sich so lang kein Urteil zugetraut Doch jede Regung, jeder Schritt Reißt alte, dunkle Mauern mit Du reichst mir deine wilde Pracht Die mich aus diesem Schlaf erwacht Refrain Und die Welt beginnt sich sanft zu drehen Wenn wir uns in die Augen sehen Ein Sturm aus Farben bricht jetzt los Die Sehnsucht wird unendlich groß Ich schütte meine Seelenflut Aus Tränen, Schmerz und alter Wut Direkt auf dein verblasstes Sein Und wasche uns von Leere rein Bridge Wir schweben hoch in einer Kapsel nun Hier gibt es kein maschinelles Tun Das tiefe Schwarz bricht plötzlich aus Es will das Licht, es will das Haus Die Farbe der Trauer, der Angst und der Wut Verbindet sich heiß mit der liebenden Glut Wir spiegeln den Schmerz, wir spiegeln das Glück Wir fordern das Leben stückweise zurück Das Schwarz verliert die starre Macht Weil unser Funkeln heller wacht Outro Die Kapsel der Funktion zerbricht Sie weicht dem bunten, wilden Licht Ich vertraue dir bis aufs Mark Dieses Band ist ewig stark Nicht mehr leer, nicht mehr allein Zwei Leinwände ziehen gemeinsam ein Wir sind wieder eins.

