
Schwert und Seide III - Helden der Nacht (Heroic Duet Version)
[Intro] [Fade in] [rhythmical acoustic guitar] [dynamic shakuhachi flute] [Intro] Wenn Nebel durch die Gassen zieht, und Mondlicht auf den Steinen liegt, verstummt die Stadt im kalten Wind, wo selbst die Träume müde sind. Doch unter Asche, Staub und Stein glimmt noch ein Feuer, warm und klein. [Break] [rhythmical acoustic guitar] [dynamic shakuhachi flute] [Verse 1] [acoustic guitar in the background] In Gassen, wo kein Licht mehr brennt, wo jeder nur noch Furcht erkennt, zieh'n Wächter durch die kalte Stadt, die längst den Mut verloren hat. Sie stehen dort, wo Hilfe fehlt, wo nur das Recht des Stärk'ren zählt. Kein Gold, kein Ruhm lockt sie hinaus, sie bringen Schutz in jedes Haus. [Chorus 1] [rhythmical singing][rhythmical acoustic guitar][dynamic shakuhachi flute] Sie sind die Helden dieser Nacht, ihr stiller Mut hält weiter Wacht. Sie tragen Licht, das keiner sieht, wenn Hoffnung aus den Straßen flieht. Sie weichen keinem Schatten aus, sie bringen die Verlor'nen nach Haus. Was einer kaum allein vermag, wächst schon im Dunkel für den Tag. [Verse 2] [acoustic guitar in the background] Am Rand der Stadt, bei schwarzem Stein, saß einst ein Kind im Staub allein. Sein Haus war fort, sein Blick war leer, sein Herz ertrug die Kälte schwer. Sie hielten Wacht bis tief zur Nacht, bis neue Hoffnung war erwacht. Sie teilten Brot und blieben nah, bis wieder Licht in seinen Augen war. [Verse 3] [acoustic guitar in the background] Die Jahre zogen still ins Land, das Kind wuchs auf an ihrer Hand. Es lernte, wie man Wunden heilt, und Hoffnung mit den andern teilt. Es hob die Schwachen aus dem Staub, wo keiner mehr an Rettung glaubt. Nun standen drei im kalten Wind, die mehr als bloße Kämpfer sind. [Chorus 2] [rhythmical singing][rhythmical acoustic guitar][dynamic shakuhachi flute] Aus einem Kind erwuchs die Kraft, die neue Hoffnung weiter schafft. Drei Stimmen zieh'n durch Rauch und Stein, sie lassen niemand mehr allein. Was einst im tiefsten Dunkel lag, erhebt sich nun zum neuen Tag. Und wenn die Angst von Herrschaft spricht, erlischt ihr kleiner Funke nicht. [Break] [rhythmical acoustic guitar] [dynamic shakuhachi flute] [Verse 4] [acoustic guitar in the background] Doch dunkle Macht erhob ihr Haupt, und nahm, woran die Menschheit glaubt'. Sie schickte Feuer durch das Land, bis jede zweite Straße brannt'. Die Wächter standen gegen sie, doch wichen vor der Übermacht nie. Sie hielten aus im Aschenwind, und schützten jeden, der dort blieb. [Verse 5] [acoustic guitar in the background] Da riefen Stimmen durch die Stadt, die man zu lang zum Schweigen bracht'. Aus jedem Haus trat jemand vor, und hob den Blick zum Himmel empor. Die Menge wuchs, die Furcht verging, als neues Leben wieder anfing. Was einst nur drei im Dunkel trug, war nun ein Heer, das Hoffnung schlug. [Chorus 3] [rhythmical singing][rhythmical acoustic guitar][dynamic shakuhachi flute] Die Helden dieser Nacht sind viel, die Freiheit ist ihr größtes Ziel. Ein jeder trägt nun selbst ein Licht, das auch im Gegenwind nicht bricht. Sie schützen, was die Furcht zerreißt, und halten fest, was Hoffnung heißt. Die Stadt erhebt sich aus der Nacht, weil Menschlichkeit sie stärker macht. [Break] [rhythmical acoustic guitar] [dynamic shakuhachi flute] [Verse 6] [acoustic guitar in the background] Am Morgen lag die Straße weit, noch voller Staub der schweren Zeit. Kein Jubel nahm den Schmerz zurück, doch jeder fand ein Stück vom Glück. Die Wächter legten Schwerter nieder, aus dunklen Gassen klangen Lieder. Es war kein Sieg, der alles heilt, doch einer, der die Last nun teilt. [Outro] [dynamic shakuhachi flute] Die Nacht vergeht, doch nicht ihr Schwur, ihr Mut bewahrt die alte Spur. Und wenn die Stadt im Abend ruht, bewacht sie sich mit ihrem Mut. Die Helden geh'n im Morgenlicht, doch ihre Namen kennt man nicht. [Outro] [Fade out] [dynamic shakuhachi flute] [female and male humming] [End] [Outro] [Fade out] [dynamic shakuhachi flute] [female and male humming] [End]

