
[Verse 1] Tübingens erster schöner Tag Die laue Luft ist angenehm Manche schon im Grase lag Und hat den Himmel angesehen [Verse 2] Tübingen und dieses erste Gedicht das ich zärtlich schrieb Für dich, es ist sicher das Kleinste Indem ich auch nicht übertrieb [Verse 3] Und sicher das Liebste, welch ein Gefühl Wie tief wühlt es in mich hinein Es wurde auch kein kurzes Spiel Ohne Dich das kann nicht sein [Verse 4] Ein Gefühl das mich noch heute Aus weiter Ferne gleich zu dir führt Wenn ich wieder den alten botanischen Garten durchschreite Wie sehr hast du mich berührt [Verse 5] Das sind nun mehr als vierzig Jahre Ein kurzer Zeitraum für die Welt Tübingen du große, wunderbare Zauberhafte, die mir gefällt [Verse 6] Ich tauche in dich und du verführst Und ich gehe dir immer auf den Leim Und wenn du mich zur Wiese führst Atme ich auf und schreie: Daheim [Verse 7] Und auf der Wiese liegen Frauen Wie damals ist es Frühling wieder Der Winter jetzt ist kalt ein Grauen Nur der Frühling schenkt mir Lieder [Verse 8] Die er durch den Winter durchschiebt Wenn er mich winters mal besucht Mir immer kleine Geschenke gibt Für mich extra herausgesucht

