
[Strophe 1] Das Buch ist auf, das Handy blinkt, im Radio ein Popstar singt. Nur kurz geschaut, nur kurz gelacht, was hab ich eben noch gemacht? Ich les den Satz zum dritten Mal, schon wieder leuchtet ein Signal. Was stand da noch? Ich spring zurück, versteh den Text nur Stück für Stück. [Pre-Refrain] Multitasking soll das sein, doch ich find kaum wieder rein. Ich spring ständig hin und her, so fällt das Lernen doppelt schwer. [Refrain] Konzentration beginnt mit dem, was ich lasse. Auch wenn ich manchmal denk, dass ich was verpasse. Ich bleib bei einer Sache, auch wenn ich was verpasse. Mit dem, was ich lasse, mit dem, was ich lasse. [Strophe 2] Das Handy stumm, die Tür ist zu, ich brauch zum Denken Ruh’. Was mich ablenkt, räum ich fort, nur was ich brauche, bleibt vor Ort. Ich muss nicht alles gleich verstehen, nicht jede Seite schnell durchgehen. Schweif ich mal ab, komm ich zurück und lese weiter, Stück für Stück. [Pre-Refrain] Nicht jede Nachricht braucht mich jetzt sofort. Ich bleib bei einer Sache, der Rest läuft nicht fort. [Refrain] Konzentration beginnt mit dem, was ich lasse. Auch wenn ich manchmal denk, dass ich was verpasse. Ich bleib bei einer Sache, auch wenn ich was verpasse. Mit dem, was ich lasse, mit dem, was ich lasse. [Bridge – ruhiger] Was mich beschäftigt, notiere ich mir, so bleib ich besser im Jetzt und Hier. Was wollte ich am Text verstehen? Genau dort kann es weitergehen. [Refrain] Konzentration beginnt mit dem, was ich lasse. Auch wenn ich manchmal denk, dass ich was verpasse. Ich bleib bei einer Sache, auch wenn ich was verpasse. Mit dem, was ich lasse, mit dem, was ich lasse. [Outro] Mit dem, was ich lasse, mit dem, was ich lasse. Ich bleib bei einer Sache, auch wenn ich was verpasse. [Outro] Weniger ist mehr, da ist wohl was dran. Ich musste es erst begreifen, dass Weglassen helfen kann.

