[Intro - Instrumental dark Sound] [Verse 1] Ich wach auf – Gedankenschleifen, wieder Endlosschicht Augen offen, doch ich seh hier mein eigenes Leben nicht Blicke wandern durch den Raum, doch nichts davon gehört mir Alles wirkt so nah, doch gleichzeitig so fern - nicht hier Klarheit läuft mir weg, wie Wasser durch die Hand Diese Welt zu laut, und die Schreie brechen jeden Sinn Stimmen kreisen, jede klingt wie ein Echo meiner selbst Doch egal wie laut sie werden – keine sagt mir, wer ich bin Ich steh vorm Spiegel, schau hinein und doch heraus Dieses Bild da drin sieht mir so ähnlich – nur gar nicht nach mir aus Die Konturen leicht verschoben, als würd etwas dran zieh’n Als würd ich langsam bröckeln, um vor mir und dem Leben zu entflieh’n [Hook] Sag mir, wer ich bin, wenn mein Spiegel mich belügt Wenn mein Kopf mich jeden Tag ein Stück weiter betrügt Alles wirkt real, doch zerbricht in meiner Hand Ich verlier mich selbst irgendwo zwischen Hier und diesem Land [Verse 2] Mein Gesicht erzählt Geschichten, die ich selbst nicht mehr versteh Diese Kälte sitzt perfekt, doch sie passt mir nicht mehr, ey Jede Mimik wirkt berechnet, jede Regung kontrolliert Hab mich selbst so oft gespielt, bis ich mich komplett verlier Außen ruhig, keine Risse in der Fassade je zu seh’n Doch dahinter schlägt ’ne Angst, die ich nie wirklich erwähn Wie ein Druck auf meiner Brust, der sich langsam etabliert Doch ich trag ihn wie ’nen Orden, weil er mich stark definiert Dieses Chaos drin und draußen, hat sich längst in mich gebrannt Jeder Zweifel, jede Frage hat mein Denken überspannt Ich funktionier noch irgendwie, doch das Leben fühlt sich fremd Als wär ich nur noch ne Hülle, die sich selbst die Luft weg klemmt [Hook] Sag mir, wer ich bin, wenn mein Spiegel mich belügt Wenn mein Kopf mich jeden Tag ein Stück weiter betrügt Alles wirkt real, doch zerbricht in meiner Hand Ich verlier mich selbst irgendwo zwischen Hier und diesem Land [Bridgel] ZERBRICH DEN SPIEGEL — ICH ERTRAG MICH NICHT DIESES GESICHT IST NUR ’NE LEERE SCHICHT ICH KRATZ AN DER HAUT — DOCH DA IST NICHTS DRUNTER NUR ANGST, DIE SCHREIT — UND SIE ZIEHT MICH RUNTER ICH BIN NICHT ECHT — NUR EIN KONSTRUKT AUS DRUCK UND ZWEIFELN — SCHICHT FÜR SCHICHT WENN DAS HIER ICH BIN — DANN REISS ICH MICH RAUS LIEBER NICHTS — ALS DIESE LÜGE IN MIR DRIN [Final Hook] Sag mir wer ich sein kann, wenn die Welt nicht existiert wenn mein Kopf nur noch laut schreit, voller Wut hinaus marschiert Alles wirkt vergangen, doch die Zeit bleibt niemals stehn Drum will ich niemals bleiben, um das Unheil nicht zu sehn [Ende]