
[Intro] Mal geht es straight hinauf, doch schneller geht's runter dann. Nicht das Leid macht den Mann, der Mann macht Leid – und nicht mal ich kann mich davon befrei’n. [Strophe 1] Ich baue Türme aus Karten in einem Sturmwind, glaube an Siege, die längst schon verblasst sind. Ein Schritt in den Himmel, die Sterne zum Greifen, bevor die Schatten an meinen Knöcheln reifen. Es ist ein Rhythmus, ein ständiges Fallen, ein Echo, das hört, wie die Lügen verhallen. Ich suchte die Schuld in den Sternen, im Wetter, doch ich bin der Schmied meiner eigenen Fesseln. [Pre-Chorus] Der Gipfel ist nicht immer nur einsam, der Abgrund kann auch dein Freund sein, ich habe den Frieden solange geträumt. Bin aufgewacht und die Realität brachte mich sofort zum Weinen, Doch auch wenn wir dem Tod geweiht sind, Fragt man sich immer nur: Leb ich gescheit? [Chorus] Und das Rad dreht sich weiter, mein Kopf voll mit Blei, ich zieh’ eine Grenze und frag mich selbst: Macht es mich frei? Und waren all das Leid und die Wunden ein Teil eines Plans? Ich werd zwar keine Antwort bekommen, aber das ist auch gut. Geh meinen Weg und nehm soviel mit wie ich kann, weil ich den Weg ging, hab ich mir das, was mich bewegt, an mich gebunden mit Liebe. [Strophe 2] Ich hab den Schmerz nicht gesucht, doch er fand meine Tür, er war ein Gast, der blieb – und ich zahlte die Gier. Gier nach dem Mehr, nach dem Licht, nach dem Gold, hab die Scherben der Spiegel als Reichtum gewollt. Doch im Staub meiner Fehler, da keimt jetzt ein Sinn, weil ich endlich verstehe, wer ich wirklich bin. Es ist kein Sieg, es ist reines Verstehen: Ich muss das Fallen lernen, um aufrecht zu gehen. [Bridge] Vielleicht liegt die Freiheit im Akzeptieren, dass wir nur gewinnen, wenn wir uns verlieren. Nicht die Krone, nicht der Thron, nicht das Ziel zählt am Ende, sondern die Kraft, die ich hielt in den eigenen Händen. Ich lass die Karten jetzt fallen, der Sturm darf nun toben, ich bin nicht mehr unten, ich bin nicht mehr oben – ich bin einfach hier. [Chorus] Und das Rad dreht sich weiter, mein Kopf voll mit Blei, ich zieh’ eine Grenze und frag mich selbst: Macht es mich frei? Und waren all das Leid und die Wunden ein Teil eines Plans? Ich werd zwar keine Antwort bekommen, aber das ist auch gut. Geh meinen Weg und nehm soviel mit wie ich kann, weil ich den Weg ging, hab ich mir das, was mich bewegt, an mich gebunden mit Liebe. [Outro] Mit Liebe... Nicht das Leid macht den Mann. Die Liebe macht den Weg. Und auch wenn das Rad sich weiterdreht – bin ich endlich bereit. Es ist genug. Es ist gut.

