
Schlusswort Nach einem Vierteljahr „Cafehaus und anderswo“ stelle ich fest, dass dieser Band mehr ein Bändchen ist denn ein für mich üblicher Gedichtband. Wie dem auch sei, das Weniger an Seiten bedeutet nicht, dass ich mir nicht weniger Gedanken gemacht habe. Dieser Sommer hatte einen Schwerpunkt und dieser Punkt war an meinen See, natürlich gehört dieser See mir nur ideel. Mein Titel „anderswo“ bezog sich in den letzten Zehn Jahren zumeist auf meinen See, an dem ich mich im Sommer am liebsten tummle. In diesem Sommer machte ich viele Tonaufnahmen von meinen letzten Gedichtbänden, was nicht wenig Zeit in Anspruch nahm. Die technische Aufbereitung, dass die Aufnahmen auch transportabel sind, stellte mich in technisch zu begreifende Prozesse, die ich auch sehr interessant finde. Ich bin ein großer Technikfreund, es fasziniert mich wenn etwas funktioniert. Ich habe auch immer versucht, in meinen Schreibarbeiten die modernste Technik zur Anwendung zu bringen. Mein liebstes Schreibwerkzeug ist ein ganz ein altbewertes, ein sehr hochwertiger Pelikan Füller, ein Kolbenfüller, eine alte aber sehr zeitlose Technik. Es steckt mehr in solch einem Gedichtsband als die gemachten Gedanken. Das Aufarbeiten der Kunst die einen täglich umtreibt bewegt mich in der nächsten Zeit sehr wahrscheinlich, dieses Aufarbeiten der letzten zehn Jahre verstärkt in Angriff zu nehmen. Aus diesem Grund und um auch immer wieder zum Füller greifen zu können will ich mir den Cafehausbesuch nicht sparen und zum „anderswo“ wird`s ab nächsten April wieder losgehen. Also bis bald, aber immer seltener seltenst in meinem Stammcafe am Münchner Marienplatz. Ja das hängt mit meiner Arbeitssituation zusammen, das ist mein Leiden, nicht mehr der Herr über seine Zeit zu sein. Doch zu diesem Thema könnte man viel sagen. Für heut is Schluss und jetzt gibt`s glei an Kaffee.... Roland, a boarischer Dichter

