
[verse 1] Immer wieder dieses Fischen im Trüben, immer wieder diese leeren Hände, immer wieder enttäuschte Hoffnung, immer wieder die alte Leier. [bridge] Immer wieder die alten Fragen: Gott, wo bist du? Siehst du mich? Hörst du mir zu? [verse 2] Kleinigkeiten reißen alte Wunden auf, und mir erscheint groß, was klein ist, und mir erscheint schwer, was leicht ist. [verse 3] Ich suche Trost im Haus meiner Erinnerung, es erscheint mir eine wärmende Zuflucht zu sein, bis ich auch hier die kalte Zugluft der Enttäuschung spüre. [bridge] Gott, - wo bist du? Kennst du mich? Kann deine Nähe für mich Wirklichkeit werden? [interlude] Hast du ein Wort für mich, das den Schmerz vertreibt, meine Blockade auflöst, den Frost meiner Seele zum Schmelzen bringt? [interlude] [cello] Sprich ein Wort gegen die Befürchtung, dass alles so bleiben könnte wie es ist. Sprich ein Wort gegen die Befürchtung, dass alles anders werden könnte. [brake] [interlude] Sprich nur ein Wort Herr, so wird meine Seele gesund, so wird meine Seele gesund. Sprich nur ein Wort!

