
[Verse 1] Giftgrüne Wolken ziehen über uns, kein Horizont zeigt uns den Weg. Unter unseren Füßen schläft eine Welt, die ihre Narben in sich trägt. Zwischen den Mauern vergangener Zeiten flüstert der Wind von dem, was geschah. Doch irgendwo zwischen Asche und Steinen wächst etwas, das gestern noch nicht da war. [Pre-Chorus] Vielleicht braucht eine verlorene Welt keine Helden. Vielleicht braucht sie nur jemanden, der trotzdem bleibt. [Chorus] Unter fremdem Himmel fangen wir von vorne an. Wo gestern nichts als Asche lag, wächst heute irgendwann ein neuer Morgen, aus einer längst verlorenen Zeit. Und wenn Scylla noch ein Herz besitzt, dann schlägt es weiter – irgendwo unter uns. [Verse 2] Wir finden Wälder zwischen Ruinen, Wurzeln tief im kranken Land. Menschen, die gelernt haben zu leben, wo einst eine ganze Welt verschwand. Manche reichen uns ihre Hände. Andere stellen sich uns entgegen. Und mit jedem Schritt verstehen wir mehr: Nicht jeder will diese Welt noch retten. [Pre-Chorus] Doch wenn zwischen all dem Gift noch eine einzige Blüte wächst, wer entscheidet dann, dass diese Welt verloren ist? [Chorus] Unter fremdem Himmel fangen wir von vorne an. Wo gestern nichts als Asche lag, wächst heute irgendwann ein neuer Morgen, aus einer längst verlorenen Zeit. Und wenn Scylla noch ein Herz besitzt, dann schlägt es weiter – irgendwo unter uns. [Bridge] Wir können nicht ändern, was hier geschehen ist. Doch vielleicht entscheiden wir, was als Nächstes geschieht. [Final Chorus] Unter fremdem Himmel sehen wir zum ersten Mal, dass zwischen all den alten Narben noch eine Zukunft wachsen kann. Und vielleicht braucht diese Welt keine Rückkehr in vergangene Zeit. Vielleicht reicht ein neuer Anfang. **Für Scylla.**

