
Wo bleibst du? Das Bier ist offen, die Nacht ist wach. Der Rauch zieht Kreise, fällt langsam flach. Die Straße flimmert, der Asphalt schweigt, ein letzter Funke, der sich nicht zeigt. Ich steh im Neon, halb Mensch, halb Stein, und frag mich: Muss das Warten sein? WO – BLEIBST – DU. ZEIT – RENNT – ZU. KALT – IST – DIE – STADT. ICH – HAB – GENUG – GEHABT. Wo bleibst du – ich warte hier im Neonlicht. Wo bleibst du – doch du erscheinst mir nicht. Wo bleibst du – mein Kopf wird laut, mein Herz wird bang. Wo bleibst du – ich warte schon so verdammt lang. Wo bleibst du? Die zweite Kippe brennt zu schnell. Der Himmel grau, die Luft so hell. Die Stadt pulsiert, doch ohne dich, ein kalter Takt, der mich zerbricht. Ich hör die Schritte, doch keiner dein, ich bleib im Flimmern ganz allein. WO – BLEIBST – DU. ZEIT – RENNT – ZU. KALT – IST – DIE – STADT. ICH – HAB – GENUG – GEHABT. Wo bleibst du – mein Echo hängt im kalten Raum. Wo bleibst du – die Nacht verliert den Traum. Wo bleibst du – mein Herz im Takt der Stadt so bang. Wo bleibst du – ich warte schon so verdammt lang.

