[Strophe I] Die Stadt liegt still im Dämmerlicht, Nebel verschluckt mein Angesicht. Die Fenster starren, kalt und leer, ich atme ein — und nichts ist mehr. Ein leises Brummen in der Wand, kein fremdes Wort, keine Hand. Die Zeit zerfällt im grauen Raum, ich bin noch wach, aber ich bin im Traum. [Refrain] Isolation. Kein Weg zurück. Isolation. Kein Augenblick. Die Welt rotiert, ich bleibe stehen. Die Körper kommen, die Körper gehen. Isolation. Ich kann mich selbst nicht mehr verstehen. [Strophe II] Die Leitungen summen tief im Haus, der Strom geht ein, der Strom geht aus. Ein blasses Flimmern an der Wand, die Nacht hält alles fest im Bann. Ich kenne jeden Schritt im Flur, den Takt der Uhr, die starre Spur. Doch hinter jeder Tür aus Stein bleibt alles, wie es muss, allein. [Refrain] Isolation. Kein Weg zurück. Isolation. Kein Augenblick. Die Welt rotiert, ich bleibe stehen. Die Körper kommen, die Körper gehen. Isolation. Ich kann mich selbst nicht mehr verstehen. [Instrumental – gesprochen, langsam, mechanisch] Kein Anfang. Kein Ende. Kein Außen. Kein Innen. Nur der Rhythmus. Nur die Wand. Nur mein Name, unbekannt. [Strophe III] Vielleicht ist draußen längst nichts mehr, vielleicht war draußen niemals wer. Vielleicht ist alles nur ein Raum, ein flackernder, elektrischer Traum. [Finaler Refrain – zunehmend hypnotisch] Isolation. Isolation. Kein Weg zurück. Kein Gegenüber. Kein Morgen mehr. Isolation. Isolation. Die Welt rotiert. Die Welt rotiert. Ich bleibe stehen. [Outro – geflüstert, im Rauschen verschwindend] Ich bin noch hier. Ich bin noch hier. Ich bin … nicht mehr hier.