
(Strophe 1) Ihr kriecht vor euren Götzen und ihr betelt um Geduld, ihr wascht in falschem Wasser eure eingebild’te Schuld! Ihr predigt die Verachtung für das Fleisch und für den Geist, bis euch die starre Frömmigkeit das Herz im Leibe reißt! (Refrain) Doch wir brechen das Joch, das uns die Demut verspricht, wir wollen eure Gnade und eure Liebe nicht! Zerschlagt die alten Tafeln, der Vorhang ist zerrissen, wir lagern unsre Träume nicht auf ein sanftes Kissen! (Chor im Hintergrund: Vorbei ist eure Zeit!) (Strophe 2) Ihr droht mit eurer Hölle und ihr droht mit eurem Bann, doch seht euch diesen Teufel, den ihr fürchtet, richtig an: Er ist die Kraft des Lebens, die sich niemals beugen lässt, er feiert mit den Starken ein bombastisch großes Fest! (Refrain) Doch wir brechen das Joch, das uns die Demut verspricht, wir wollen eure Gnade und eure Liebe nicht! Zerschlagt die alten Tafeln, der Vorhang ist zerrissen, wir lagern unsre Träume nicht auf ein sanftes Kissen! (Chor im Hintergrund: Wir beugen uns nie mehr!) (Bridge) Genug der leisen Töne, nun wird der Ton fatal, wir tanzen auf den Trümmern eurer faden Moral! Wer uns die Freiheit rauben will, den fegt der Sturmwind fort, wir schreiben unsre Regeln selbst – Wort für stolzes Wort! (Refrain) Doch wir brechen das Joch, das uns die Demut verspricht, wir wollen eure Gnade und eure Liebe nicht! Zerschlagt die alten Tafeln, der Vorhang ist zerrissen, wir lagern unsre Träume nicht auf ein sanftes Kissen! (Outro) Ja, der Vorhang fällt... Uns gehört die Welt... Heil dem freien Willen... Flamme auf! (Das Schlagzeug bricht in ein wildes Solo aus, die Orgel hält einen gellenden, triumphalen Akkord, bis die Musik mit einem harten Beckenschlag abrupt stoppt.)

