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Im gleichen Raum

V5.5

[Strophe 1 – ruhig, weiblich] Du bist nicht ich, ich bin nicht du doch etwas zwischen uns hört zu kein Gegensatz, kein Entweder-Oder ein Raum entsteht – leise, klarer Ich und die Straße – wir werden Fahrt Ich und das Feuer – wir werden Art Nicht was trennt, macht diese Welt sondern was uns zusammenhält [Pre-Chorus – beide] Nicht das Gleiche macht uns eins sondern dass wir anders sind [Refrain – groß, Duett] Im gleichen Raum wird Wunder wahr wo ich dich seh und du mich klar Kein Nein mehr gegen das, was ist weil du in mir enthalten bist Verbindung lebt, wo keiner flieht wo Anderssein nicht mehr geschieht als Angst – sondern als Licht das durch uns beide spricht [Strophe 2 – männlich] Essig und Wasser – stille Kraft die Heilung in Verbindung schafft Sonne und Mond – kein Widerspruch nur ein gemeinsamer Atemzug Das Böse wächst im leeren Raum wo Trennung lebt wie ein alter Traum doch wo wir handeln, Hand in Hand entsteht ein neues, weites Land [Bridge – leise, intensiv] Und selbst das Neue, ungekannt hat längst schon uns die Hand gereicht Was wir erschaffen, wird Verwandt wenn Liebe jede Grenze weicht [Final Refrain – episch] Im gleichen Raum wird Zukunft laut weil sich das Leben selbst vertraut Kein Anderssein, das sich verliert nur das, was sich verbindet – führt Wir sind nicht gleich – doch sind wir eins im Mut des gemeinsamen Seins [Outro – sanft] Und alles, was neu geboren wird trägt schon das Wunder in sich