
🇨🇭 De Klan (schweizerdeutsch)
De Klan [swiss german] [schweizerdeutsch] Text: B.R. Meier [Vers 1] D Landschaft isch ruhig und froschtig gsii Drüü Chrüz uf em Hügel, im Mondeschii Kapuze händ brännt, - so rot wie Gluät Härze wie morsches Holz, voll Wuät und ich han grüeft: [flüstern] (und ich han grüeft) „Vater, ich ghöre die iis-chalte Schrei Getrampel vo iserne Huf, wie Blei" [instrumental] [Vers 2] Vom Hügel oben-abe sind d Riiter cho, Ich han ihre Lärm vo Wiitem vernoh Peitsche voll Bluet händs umegschwunge Mit stinkigem Schnuuf us leere Lunge. und ich han grüeft: [flüstern] (und ich han grüeft) "Mueter, es strömt wie bluätige Räge En stechende Schmerz, nöd zum erträäge. [instrumental] [Vers 3] Jede vo dene grausame Scherge hätt a Masken a - zum s Gsicht verberge Und us jedem Muul tönt äs grimmigs Chnurre und bösi Wort us jedere Schnurre. und ich han grüeft: [flüstern] (und ich han grüeft) Schwöschter, min Chopf isch bluätig rot Ich bin so einsam - und glii bin i tot. [instrumental] [Vers 4] Wer mit em Klan sich tuet iilaah Isch en Tüüfel - und kein Maa Unter de Verchleidig - wiiss hani Auge gsee, so chalt wie Iis und ich han grüeft: [flüstern] (und ich han grüeft) Brüeder, bitte stah mir bii Es isch nöd liecht in Freiheit z sii. [instrumental] [instrumental]

