
Schwert und Seide (Cinematic Ballad Version, Duet)
[Intro] [fade in] [Taiko Drums] [Shakuhachi-Flute] [Intro] [spherical singing][hypnotical][female and male vocals, alternating] Im Mond lag Seide, kalt und rein, ein Schloss schlief still im Sternenschein. Die Glocken riefen Hochzeitsnacht, doch keiner sah, wie Angst erwacht. Ein Schwur aus Gold lag schwer wie Stein, da brach ein Schatten durch das Sein. [Break] [Shakuhachi-Flöte] [Taiko drums] [Verse 1] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Sie stand im Kleid aus hellem Schnee, im Herzen Sturm, im Blick ein Weh. Der fremde Bräutigam war nah, doch ihre Seele sprach nicht ja. Ein junger Krieger, still und schwer, kam durch den Garten ohne Heer. Er kannte ihren stummen Schrei, und schnitt die goldnen Fesseln frei. [Chorus 1] [melodical][beating heart][female and male vocals, together] Verbotne Liebe, Flucht im Licht, zwei Herzen gegen Hof und Pflicht. Ein Ross, ein Schwert, ein Atemzug, der sie aus fremden Händen trug. Noch war ihr Herz von Angst bewacht, doch Freiheit glomm in jener Nacht. [Verse 2] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Sie flohen tief durch Bambuswald, wo Nebel hing, so grau und kalt. Die Wachen riefen hinterdrein, doch Klang zerbrach an Fels und Stein. Er sah sie an, doch sprach kein Wort, trug Schuld und Rettung von ihr fort. Sie hielt sich fest an seinem Kleid, halb voller Furcht, halb voller Streit. [Verse 3] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Am Fluss, wo weiße Blüten ziehn, blieb der Morgen vor ihnen steh'n. Er gab ihr Wasser, Brot und Ruh, und deckte sie mit Schweigen zu. Sie fragte leis, warum er kam, da wich sein Blick, doch nicht sein Gram. Er sprach: Ihr Wille sei kein Pfand, kein Preis in eines Fürsten Hand. [Chorus 2] [melodical][beating heart][female and male vocals, together] Verbot'ne Liebe, wach im Wind, wo Pflicht und Herz zerrissen sind. Sie sah in ihm nicht Raub, nicht Fluch, nur einen Mut, der Wahrheit trug. Und was als Flucht im Dunkel begann, nahm leise eine Seele an. [Break] [Shakuhachi-Flöte] [Taiko drums] [Verse 4] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Die Berge stiegen blau und weit, der Pfad verschwand im Kleid der Zeit. Ein Fuchslicht tanzte nebenher, als prüfe es die beiden sehr. Sie stolperte, er fing sie auf, der Himmel hielt den Atem drauf. Ihr Blick traf seinen, klar und heiß, und Schnee fiel still wie Sternenweiß. [Verse 5] [epic vocals][female and male vocals, alternating] In einer Hütte fern vom Tal, brannt' Reisig schwach im Abendstrahl. Der Regen sang auf dunklem Dach, und jede Grenze wurde schwach. Sie legte ihm die Hand aufs Blut, er senkte still den alten Mut. Nicht Krone galt, nicht Rang, nicht Stand, nur Herz an Herz und Hand in Hand. [Chorus 3] [melodical][beating heart][female and male vocals, together] Verbot'ne Liebe, Flamme sacht, geboren aus geraubter Nacht. Kein Hof, kein Schwur, kein kaltes Los, macht diese beiden Herzen groß. Was einst unmöglich scheinen muss, ward Schicksal unterm Mondeskuss. [Break] [Shakuhachi-Flöte] [Taiko drums] [Verse 6] [epic vocals][female and male vocals, alternating] Doch hinter ihnen zog der Zorn, mit roten Bannern, scharfem Horn. Er griff zum Schwert, sie trat dazu, in ihren Augen keine Ruh. Nicht länger Beute, nicht nur Ziel, sie wählte selbst das Flammenspiel. Er kämpfte nicht für Ruhm und Land, sie nicht für Krone, nur für Band. [Outro] [melodical][beating heart][female and male vocals, together] So zog ihr Lied durch Tal und Stein, ein heller Riss im alten Sein. Der Mond bewahrt, was keiner sah, zwei Schatten, die sich kamen nah. Verboten war, was wahr begann, doch Liebe fachte ihr Feuer an. [Outro] [fade out] [Shakuhachi-Flute] [End]

