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„Vergessen im Licht“

[Verse 1] Fünfhundert Jahre, kein Flügelschlag mehr Mein Name verweht irgendwo im Himmel so leer Sie sagen, ich sei längst gefallen und fort Doch ich atme noch leise an einem fremden Ort Ich trag fremde Namen, Gesichter aus Glas Ein Lächeln für alle, doch keines für das… Was ich einst war, bevor ich zerbrach Bevor ich im Schatten der Schuld unterlag [Pre-Chorus] Ich hab mich versteckt vor den Augen der Welt Selbst vor dem Licht, das mich einst noch erhellt [Chorus] Ich bin verschwunden im endlosen Weiß Ein Engel, den keiner mehr beim Namen weiß Hab mich verloren, hab mich verbannt Aus Angst vor dem Blick meiner eigenen Hand Doch hier in der Stille, fern von dem Licht Leb ich ein Leben, das mir nicht entspricht Und trotzdem halt ich daran fest Weil mich etwas hier bleiben lässt [Verse 2] Sie nennen mich Hikari, ein Name geliehen Ich lauf durch die Straßen, als wär nie was geschehen Verhüllt meine Augen, mein Haar, mein Gesicht Damit niemand erkennt, wer ich wirklich bin – nicht Die Kameras blitzen, doch sehen mich nicht Nur das, was ich spiele, nicht mein wahres Ich Ein Leben aus Lügen, so sauber, so klar Doch keiner weiß, dass ich einst anders war [Pre-Chorus] Ich leb zwischen Menschen, doch fühl mich so fern Versteh ihre Herzen, doch fühl sie nicht gern [Chorus] Ich bin verschwunden im endlosen Weiß Ein Engel, den keiner mehr beim Namen weiß Hab mich verloren, hab mich verbannt Aus Angst vor dem Blick meiner eigenen Hand Doch hier in der Stille, fern von dem Licht Leb ich ein Leben, das mir nicht entspricht Und trotzdem halt ich daran fest Weil mich etwas hier bleiben lässt [Verse 3] Dann war da ein Kind mit zerbrochenem Blick Allein auf der Straße, kein Weg mehr zurück Ich wollte nur helfen, nur kurz stehen bleiben Doch irgendwas ließ mich nicht weitergehen Jetzt hallt eine Stimme durch mein leeres Sein Ein kleines „Mama“… und ich brech fast ein Ich, die gefallen, die sich selbst nicht verzeiht Werd plötzlich gebraucht… in der Dunkelheit [Bridge] Ich war nie geschaffen, um so zu existieren Zu fühlen, zu zweifeln, mich selbst zu verlieren Doch ihre Hand hält meine so fest Als ob sie mich nie wieder fallen lässt Vielleicht ist mein Platz nicht mehr dort im Licht Vielleicht war mein Ende mein Anfang für mich [Final Chorus] Ich bin verschwunden… doch nicht mehr allein Ein Engel, der lernt, nur Mensch zu sein Hab mich verloren, doch etwas gefunden Ein Herz, das heilt… auch mit tausend Wunden Und wenn sie mich „Mama“ nennt, ganz leise Fühlt sich meine Schuld ein bisschen weniger wie Reise Vielleicht bin ich gefallen, vielleicht ist es gut Denn in ihren Augen… bin ich genug