
[Strophe 1] Wir standen am Rand der Geräusche Wo die Stadt in sich selbst versinkt Neon tropfte von den Häusern Und die Nacht roch nach „zu spät“ und Kind Du sagtest nichts, nur dein Schweigen War lauter als jedes Wort Ich sah mich treiben in deinen Augen Wie ein Schiff ohne Hafen fort ⸻ [Pre-Chorus] Und unter all dem, was wir verschweigen Liegt ein Ozean aus „vielleicht“ Zu tief, um ihn je zu durchschwimmen Zu nah, um ihm zu entgleiten ⸻ [Refrain] Wir treiben im Schattenmeer Zwischen Bleiben und Gehen Wo Gefühle lernen zu frieren Und Hoffnungen untergehen Wir treiben im Schattenmeer Kein Ufer in Sicht Nur dein Atem in der Dunkelheit Und mein Herz, das langsam bricht ⸻ [Strophe 2] Die Zeit lief rückwärts in Pfützen Auf Asphalt aus Erinnerung Deine Hand war nur noch ein Echo Von etwas, das fast genug war, jung Wir haben uns leise verloren Zwischen Tagen aus Glas Zu viel gedacht, zu wenig gesagt Und gehofft, dass es anders war ⸻ [Pre-Chorus 2] Manchmal sind es nicht die Stürme Die ein Schiff zum Sinken bringen Sondern das endlose Warten Auf ein Zeichen, auf ein Gelingen ⸻ [Refrain] Wir treiben im Schattenmeer Zwischen Gestern und Jetzt Wo Versprechen schwerer wiegen Als alles, was uns verletzt Wir treiben im Schattenmeer So still, so weit Und ich weiß nicht, ob ich dich verliere Oder nur die letzte Zeit ⸻ [Bridge] Vielleicht sind wir nur Fragmente Von dem, was wir sein wollten Zwei Lichter im Nebel Die vergessen haben, wie sie leuchten ⸻ [Letzter Refrain – reduziert, intim] Wir treiben im Schattenmeer Und keiner schreit Nur die Stille hält uns fest Bis sie uns auseinanderzieht ⸻ [Outro] Wenn du mich suchst Ich bin nicht verschwunden Ich bin nur dort geblieben Wo das Licht nicht mehr reicht Im Schattenmeer.

