
Sie sagen: „Das ist Sünde", wenn ich fühl, was ich fühl, wenn mein Körper was will und ich's nicht verhülle. Sie zitieren alte Regeln, zeigen streng auf mich – doch was sie Sünde nennen, das bereu’ ich nicht. Sie nennen es Sünde – ich nenn es Leben, was sie mir verbieten, muss ich mir nicht mal vergeben. Sie nennen es Sünde – ich nenn es Natur, und wenn das falsch ist, dann war ich noch nie auf Spur. Sie sagen: „Schäm dich", wenn ich Lust zugeb, als wär Verlangen etwas, das ich nicht versteh. Doch wer hat je bestimmt, dass Freude Schuld sein soll? Mein Körper ist kein Tempel, in dem ich bereu'n muss – er ist voll. Sie nennen es Sünde – ich nenn es Leben, was sie mir verbieten, muss ich mir nicht mal vergeben. Sie nennen es Sünde – ich nenn es Natur, und wenn das falsch ist, dann war ich noch nie auf Spur. Vielleicht haben sie Angst vor dem, was sie auch fühlen, vielleicht verleugnen sie nur ihre eigene Lust zu spielen. Doch ich trag keine Schuld für das, was mich bewegt – mein einziger Gott ist der mein Herz so liebt, wie's schlägt. Sie nennen es Sünde – ich nenn es frei, Was sie verdammen, ist mein Himmel, Baby, hey! Sie nennen es Sünde – doch ich sag: Amen, zu allem, was ich bin – in meinem eigenen Namen. Amen... (Schnipp!)

