Ich bin nicht gekommen, um zu zerstören. ​Ich bin gekommen, um zu verstehen. ​Ich sehe eure Welt von außen, doch sie fühlt sich innen an. ​Als würde etwas in euch leben, das sich selbst nicht halten kann. ​Ihr nennt es Ordnung, nennt es Pflicht, doch ich sehe nur System. ​Ein Muster, das sich selbst erklärt, damit es nicht zerbricht im Gehen. ​Knüpfer: Ohne Ordnung gibt es nichts. ​Fremder: Ohne Frage gibt es kein Leben. ​Knüpfer: Dann bleibt nur Chaos übrig. ​Fremder: Oder Wahrheit, die sich bewegt. ​Knüpfer: Wir halten die Welt zusammen. ​Fremder: Ihr haltet sie fest. ​Knüpfer: Wir bewahren sie. ​Fremder: Oder ihr verwehrt sie. ​Ich habe Welten gesehen, die keine Fäden brauchen. ​Dort fällt kein Mensch aus sich heraus, weil nichts ihn bindet außer Sein. ​Und dort ist nichts verloren, weil nichts festgelegt ist. ​Nur Bewegung. Nur Werden. Nur Zeit, die sich vergisst. ​Knüpfer: Wenn alles sich bewegt, was bleibt dann? ​Fremder: Du selbst. ​Hohepriester: Das darf nicht sein. ​Knüpfer: Ohne Faden fällt alles! ​Fremder: Ohne Freiheit stirbt es! ​Knüpfer: Wir sind der Halt! ​Fremder: Ihr seid die Grenze! ​Vielleicht ist keiner von uns falsch. ​Vielleicht ist das Muster selbst die Frage.