
[intro: slow fade in] [Verse] Die Straßen brennen, doch du siehst es nicht Sie flüstern Lügen, die nach Wahrheit klingen Sie malen Feinde auf dein blasses Gesicht Und du marschierst nach ihrem Willen [Pre-Chorus] Sie sagen: „Ordnung! Sicherheit!“ Sie meinen: „Gehorche! Sei bereit!“ Sie sagen: „Freiheit, doch nur für uns!“ Und du frisst es, Wort für Wort [Chorus] Schwarzer Horizont, Asche fällt wie Schnee Sie bauen Mauern, viel zu spät zum Flehen Der Wind trägt Schreie, keiner hört sie mehr Erwache jetzt – oder stirb im Heer [Verse] Sie schwören Treue, fordern dein Blut Sie malen Zukunft in grauer Glut Sie singen Hymnen aus kaltem Stahl Und du bist nur ein Zahn im Rad [Pre-Chorus] Sie sagen: „Ehre! Vaterland!“ Sie meinen: „Folge blind der Hand!“ Sie sagen: „Einheit, stark und groß!“ Und du schweigst – auf deinem Grab wächst Moos [Chorus] Schwarzer Horizont, Asche fällt wie Schnee Sie bauen Mauern, viel zu spät zum Flehen Der Wind trägt Schreie, keiner hört sie mehr Erwache jetzt – oder stirb im Heer [Bridge: (spoken, distorted)] Kein Gott, kein Licht, kein Mitleid mehr Nur Stiefel, die durch Leichen gehen Ein Reich gebaut aus Angst und Zorn Bis nichts mehr bleibt – nur schwarzer Staub [Breakdown: (Heavy industrial riff – mechanical noises – distorted screams)] [Chorus] Schwarzer Horizont, Asche fällt wie Schnee Sie bauen Mauern, viel zu spät zum Flehen Der Wind trägt Schreie, keiner hört sie mehr Erwache jetzt – oder stirb im Heer [Outro: (soft, eerie synths fading out)] Schwarzer Horizont… Niemand bleibt.

