
Hook: Aufgewachsen mit Beton unter den Sohlen, kalte Nächte, Mama weint, wir wollten nur Kohlen. Bruder auf der Straße, alles grau hier im Block, doch ich träum von dem Tag, an dem die Sonne uns lockt. Part 1: Kapuzen tief, Blick hart, Herz voll Narben, jede Ecke hier hat ihre eigenen Farben. Sirenen singen Lieder jede zweite Nacht, wir sind jung, doch das Leben hat uns alt gemacht. Kein Plan B, nur der Wille nach oben, hab geschworen, eines Tages wird sich das lohnen. Alle sagten: „Junge, bleib realistisch, bleib klein“, doch aus nix wurde alles, ich glaub an mein Sein. Hook: Aufgewachsen mit Beton unter den Sohlen, kalte Nächte, Mama weint, wir wollten nur Kohlen. Bruder auf der Straße, alles grau hier im Block, doch ich träum von dem Tag, an dem die Sonne uns lockt. Part 2: Falsche Freunde reden, wenn sie Erfolg seh’n, doch waren nie da, als wir im Regen steh’n. Heute Lichter blenden, doch ich vergess nicht woher, jede Wunde, jede Träne, jedes „es wird noch schwer“. Vom Hinterhof bis hoch zu den Dächern, wir waren hungrig, Bruder, nicht nach Lächeln. Jetzt fahr ich durch die Stadt, Musik laut, Fenster unten, doch mein Herz bleibt hier, wo wir begonnen. Outro: Straße hat mich geprägt, hat mich hart gemacht, doch sie gab mir den Traum und die Kraft bei Nacht. Wenn ich fall, steh ich auf, egal wie oft, aus Beton wird Gold — wenn man an sich glaubt.

