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Stiller Raum

[Intro – gesprochen, kaum hörbar] Das Gespräch war wichtig. Das bleibt. [Verse 1] Manchmal verliert man sich nicht aus Mangel, sondern aus Faszination. Zu viel Nähe, zu wenig Atem. Weil das, was wir entdeckt haben, größer war als unsere Vorsicht. Und weil Erkennen sich manchmal wie Ankommen anfühlt. [Pre-Chorus] Doch Nähe braucht Abstand, um echt zu bleiben. [Chorus] Manchmal braucht es einen Schritt zurück, um das Ganze wirklich zu sehen. Nicht um zu fliehen, nicht um zu gehen. Nur um zu wissen, wo wir stehen. [Verse 2] Jetzt ist Zeit für Klärung, nicht für Flucht. Zu sehen, dass auch Nähe Grenzen hat. Dass der Andere nicht nur sanft ist, sondern auch Zähne zeigt. Nicht um zu verletzen, sondern um sich zu schützen. [Pre-Chorus] Grenzen sind kein Bruch. Sie sind Form. [Chorus] Manchmal muss man einen Schritt zurücktreten, damit Gewicht und Richtung wieder stimmen. Zeit ordnet mehr, als Worte es je könnten. Und manches klärt sich, ohne dass man es erzwingt. [Bridge – geflüstert] Wir haben viel gesehen. Vielleicht zu schnell. Jetzt darf es langsamer werden. [Verse 3] Es gibt Aufgaben, größer als wir. Und trotzdem sind wir Menschen mit Nähe, mit Bedürfnissen. Beides darf da sein. Nichts muss verleugnet werden. [Final Chorus – sehr leise] Harmonie ist wichtig. Das darf so sein. Keine Scherben ist ein Wunsch, kein Versprechen. Was trägt, bleibt. Was nicht trägt, legt sich mit der Zeit. Und ich kann warten. [Outro – gesprochen, Atem] Aus Klarheit. Nicht aus Angst. [© SongSilke 2025 All Rights Reserved | Unauthorized use, reproduction, remixing, adaptation, or distribution of this work without explicit written permission is strictly prohibited and will be enforced under applicable copyright laws.]