
[Intro ā low male vocal, distant synth pulse] Unter all dem, was gewesen ist, schlƤgt noch etwas in mir. An-or, an-or. Sha-dar lum-a. [Verse 1 ā intimate, rhythmic] Hab die VorhƤnge geschlossen, obwohl drauĆen Sommer war. Auf dem Handy hundert Stimmen, keine kam mir wirklich nah. Hab gesagt: āIch brauch nur Ruheā, doch die Stille wurde schwer. Irgendwann fiel selbst das Wünschen wie ein Wort ins Leere. [Pre-Chorus ā rising arpeggios] Heute schieb ich einen Vorhang nur ein kleines Stück zur Seitā. Und der Staub tanzt in der Sonne, als hƤtt er auf mich gewartet. [Chorus ā powerful melodic release] Bis ich mich wieder spür, bleib ich bei mir, bleib ich hier. Lass die Luft in meine Lungen, lass das Leben vor die Tür. Was zerbrochen ist, darf fehlen, ohne alles mitzunehmān. Ich kann mit den leeren Stellen trotzdem in den Morgen gehān. [Drop ā short, rhythmic male chants] Sha-dar lum-a! An-or, an-or! Dor-esh mar-a! Esh-mar, esh-mar! Bis ich mich wieder spür! Bis ich mich wieder spür! [Instrumental ā 16 bars, emotional trance lead] [Verse 2 ā steady, growing warmth] An der Ampel springt es grün, ich geh einfach mit den andern. Ohne Ziel und ohne Eile lass ich meine Schritte wandern. Vor dem Kiosk riechtās nach Regen, jemand hƤlt die Tür für mich. Und ich merke beim Bedanken: Meine Stimme klingt nach mir. [Pre-Chorus ā brighter melody] Keine Antwort auf die Jahre, keine Lƶsung über Nacht. Doch ich hab auf diesem Heimweg an den nƤchsten Tag gedacht. [Chorus ā full beat, clear male lead] Bis ich mich wieder spür, bleib ich bei mir, bleib ich hier. Lass die Luft in meine Lungen, lass das Leben vor die Tür. Was zerbrochen ist, darf fehlen, ohne alles mitzunehmān. Ich kann mit den leeren Stellen trotzdem in den Morgen gehān. [Breakdown ā beatless, warm pads] Vielleicht bleibt etwas offen, eine Frage ohne Schluss. Vielleicht kommt meine Ruhe, wenn ich nichts erzwingen muss. Ich darf einen Menschen missen und mich trotzdem wieder freuān. Darf nach einer schweren Stunde wieder freundlich zu mir sein. [Tetradis ā close male call and response] Esh en Tetradis lum. Ni kin rin. An-or, an-or. Sha-dar lum-a. [Bridge ā building intensity] Ich hab so oft zurückgesehen, bis ich jeden Fehler kannte. Heute seh ich auch den Menschen, der das alles überstand. Leg die Hand auf meinen Brustkorb, fühl den Takt und atme aus. Dieser Kƶrper hat mich getragen ā heute trag ich Sorge zu ihm. [Build ā rising sequencers] Ein Atemzug. Die FüĆe auf dem Boden. An-or, an-or! Ich heb den Blick nach oben! [Final Chorus ā euphoric melodic climax] Und ich kann mich wieder spürān, muss mich nicht im Schmerz verlierān. Lass die Luft in meine Lungen, lass das Leben mich berührān. Was zerbrochen ist, darf fehlen, doch ich muss nicht mit vergehn. Ich kann mit den leeren Stellen einem neuen Tag entgegengehān. [Final Drop ā soaring synth lead, male chants] Sha-dar lum-a! An-or, an-or! Dor-esh mar-a! Ni kin rin! Ich kann mich wieder spürān! Lass das Leben mich berührān! [Outro ā soft male vocal] Die VorhƤnge bleiben offen. Heute will ich sehen, wie es hell wird.

