
[Verse 1] Klick, klick – ein neuer Traum, Ein fremdes Leben hinter Glas gebaut. Maschinen füttern dich mit Licht, Doch alles Wahre siehst du nicht. Gesichter, glatt und ausgestellt, Ein Zirkus, der sich ewig dreht. Sie führen dich, und du marschierst, Ein Schatten, der sich selbst verliert. [Pre-Chorus] Wieder ein Wischen, wieder ein Befehl, Die Ketten sind unsichtbar, doch schwer wie Stahl. Die Straße draußen liegt im Staub, Doch deine Augen bleiben taub. [Chorus] Hinter Mauern aus Glas, Alles glänzt und alles passt. Doch du verlierst, was dich ausmacht, Schritt für Schritt in digitaler Nacht. Und während du im Kreis dich drehst, Merkst du nicht, dass du vergehst. [Verse 2] Ein weiterer Star, ein kurzer Schrei, Verblasst im Strom, geht schnell vorbei. Die Bühne ist aus kaltem Stein, Und jeder tanzt dort – nie allein. Doch keine Stimme klingt mehr echt, Nur Echos, kalt und ungerecht. Ein Algorithmus spricht dein Los, Und zieht dich tiefer – endlos groß. [Hook] Ist das die Welt, in der wir leben? [Pre-Chorus] Wieder ein Wischen, wieder ein Befehl, Die Ketten sind unsichtbar, doch schwer wie Stahl. Die Straße draußen liegt im Staub, Doch deine Augen bleiben taub. [Chorus] Hinter Mauern aus Glas, Alles glänzt und alles passt. Doch du verlierst, was dich ausmacht, Schritt für Schritt in digitaler Nacht. Und während du im Kreis dich drehst, Merkst du nicht, dass du vergehst. [Bridge] Wo sind die Hände, die dich halten? Wo sind die Augen, die dich sehen? Wir haben Mauern um uns selbst gebaut, Zu hoch, um je hinauszugehen. [Spoken] Schalte das Licht aus. Steh auf. Sieh hin. Die Welt ist hier. [Chorus] Hinter Mauern aus Glas, Alles glänzt und alles passt. Doch du verlierst, was dich ausmacht, Schritt für Schritt in digitaler Nacht. Und während du im Kreis dich drehst, Merkst du nicht, dass du vergehst. [Outro] Ist das die Welt, in der wir leben? Oder nur ein Käfig, den wir selber weben?

