
[Vers 1] Im Morgentau, da weidet sacht, ein Wesen rein aus Sternennacht. Sein Huf berührt kein irdisch Land, sein Blick – des Himmels milde Hand. [Refrain] O edles Horn aus Licht und Traum, du wandelst still im Nebelraum. Wo Tränen fließen, heilt dein Glanz, und Liebe atmet deinen Kranz. [Vers 2] Die Jungfrau weint am Waldesrand, ihr Herz von Leid und Gram entbrannt. Da neigt sich leis das Horn zu ihr, und Friede senkt sich – still wie Zier. [Refrain] O edles Horn aus Licht und Traum, du wandelst still im Nebelraum. Wo Schatten ziehn, erblüht dein Schein, du bist des Sehnens lindres Sein. [Vers 3] Dann schwand’s im Tau, vom Wind verweht, kein Pfad, der je zum Wunder geht. Nur leises Lied, ein fernes Klingen, das bleibt – wenn Engel träumend singen. [Schluss – Flüstern / Harfenklang verklingt] „Wo Herz in Schmerz vergeht und hofft, dort weilt das Horn – im Himmelsdoft.“

