[Strophe 1] Ich wollte dieses Wort nie sagen, es war mir immer viel zu schwer. Ich dachte, Schweigen bringt den Frieden, doch innen wurde alles leer. Ich habe vieles still ertragen, hab oft geschluckt und nichts gesagt. Doch manche Wunden werden tiefer, wenn niemand je nach ihnen fragt. [Pre-Chorus] Ich wollte ruhig bleiben, ich wollte Frieden bewahr’n. Doch Frieden ohne Wahrheit kann kein Frieden sein. [Refrain] Ich hasse, was du mir genommen hast. Ich hasse, wie du mich verletzt hast. Ich hasse, dass ich schweigen musste, nur damit niemand Streit entfacht. Ich hasse nicht mein ganzes Leben, ich hasse nicht die ganze Welt. Doch manchmal muss man Dinge nennen, damit die Seele nicht zerfällt. [Strophe 2] Ich wollte niemals bitter werden, niemals so ein Mensch wie du. Doch jedes Mal, wenn ich verzeihen sollte, kam dieselbe Wunde wieder dazu. Ich brauche keine Rache, ich brauche kein Geschrei. Ich will nur einmal ehrlich sagen: Was du getan hast, war nicht frei. [Bridge] Vielleicht wird Hass irgendwann leiser. Vielleicht wird daraus Gleichgültigkeit. Vielleicht kommt eines Tages Frieden. Doch heute ist es noch nicht so weit. [Finaler Refrain] Ich hasse, was du mir genommen hast. Ich hasse, wie du mich verletzt hast. Ich hasse, dass ich schweigen musste, nur damit niemand Streit entfacht. Und wenn ich dieses Wort heut ausspreche, dann nicht, weil Hass mein Leben lenkt. Sondern weil auch meine Wahrheit endlich ihren Namen kennt. [Outro] Ich hasse. Nicht für immer. Aber heute muss ich es sagen.