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Kein Pokal - SCHRÖDER

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"Kein Pokal" erzählt die Geschichte eines Mannes, der aus einem kriminellen Umfeld stammt, sich nie über Ruhm oder Status definiert hat und bis heute seinen eigenen Prinzipien treu geblieben ist. Statt Trophäen, Charts oder Anerkennung zählen für ihn Loyalität, Respekt und ein gegebenes Wort. Der Song blickt auf eine Vergangenheit zwischen Straße, Drogenhandel und Gefängnis zurück, grenzt sich von oberflächlichem Image-Rap ab und macht klar: Echte Größe zeigt sich nicht durch Applaus, sondern dadurch, sich selbst trotz Erfolg nicht zu verlieren. ──────────────────── [Verse 1] Ich komm aus 'nem Block, wo nur Taten etwas zählen, keine großen Worte – jeder musste liefern gehen. *** [Dealen] Während andere schon schliefen, fing mein Tag erst richtig an, kalter Wind im Gesicht, Asphalt unter meiner Hand. Keine langen Reden, jeder kennt hier seinen Part, einer hält die Augen offen, einer bringt den Wagen klar. Wenn das Telefon nachts klingelt, wird nicht diskutiert, nur ein kurzes "Bin gleich da" – danach wird losmarschiert. Heute zahlt der Rap die Miete, früher war's ein anderer Film, deshalb brauch ich keinem erzählen, woher meine Narben sind. Die wollen Gold an ihren Wänden, ich seh Zahlen auf dem Blatt, morgen jagt ihr wieder Trends – ich bleib derselbe der ich war. ──────────────────── [Chorus] Ich brauch keinen Pokal – Hauptsache, es läuft. Keine falschen Brüder, nur Loyalität im Kopf. Alles dreht sich um Respekt, alles dreht sich ums Geschäft. Wer sein Wort hier einmal bricht, Wird ermordet wie ne Bitch ──────────────────── [Verse 2] Viel zu viele meiner Jungs seh'n die Sonne nur durchs Glas, Besuchsraum statt Geburtstag – das bringt der Handel mit dem Gras ***[UH Stolprig] Keiner malt hier schöne Bilder, keiner spielt den großen Held, jeder macht aus seinen Karten einfach irgendwie sein Geld. Dann seh ich Rapper auf dem Handy, immer dieselbe Kulisse, erst war jeder von der Straße, heute Werbedeals und schlechte Witze . Gestern wollten sie noch wirken, heute jagen sie die Spitze ich hab niemals mich verändert – nur die Zahlen auf dem Blatt. Kenn den Blick von Zivilwagen, kenn das Blaulicht im Rückspiegel. Kenn den Anruf tief in der Nacht, "Bruder, komm – wir regeln das." Hab gelernt, nicht viel zu reden, wenn zu viele Ohren da sind. Nicht aus Angst vor irgendwem – weil das schon immer unser Weg ist. ──────────────────── [Bridge] [spoken word] Ich hab nichts zu beweisen. Wer mich kennt... ...weiß Bescheid. Wer mich nicht kennt... ...muss es auch nicht. ──────────────────── [Verse 3] Ich hab nie 'nen Traum verkauft, hab genommen, was ich krieg. Mal lief alles wie geplant, mal verlor ich jeden Deal. Heute steh ich vor dem Mikro, doch ich kenn noch jeden Fleck. Jede Ecke, jede Mauer, jede Nacht in diesem Dreck. Ich brauch keine goldne Krone, ***[Grüße an Eqi] ich regier hier niemanden. Titel bringen keine Treue, wenn die Zeiten schlechter werden. Am Ende bleiben nur die Leute, die schon da war'n ohne Licht. Die nie fragten "Warum eigentlich?", sondern einfach mit mir gingen. Und wenn morgen alles endet, kenn ich trotzdem meinen Weg. Ich war derselbe vor der Bühne, und genau so werd ich geh'n. ──────────────────── [Final Chorus] Ich brauch keinen Pokal – Hauptsache, es läuft. Keine falschen Brüder, nur Loyalität im Kopf. Alles dreht sich um Respekt, alles dreht sich ums Geschäft. Wer sein Wort hier einmal bricht, Wird ermordet wie ne Bitch ──────────────────── [Outro] [spoken word] Manche suchen Ruhm. Andere suchen ihren Platz. Ich kannte meinen, Lange bevor der Beat lief