
Licht und Finsternis - 17.10.2001
Licht und Finsternis Dunkel gesagt ist finster gedacht, jetzt aber bitte nicht schlussfolgern, hell gesagt ist lichte gedacht. Stimmt scho, aber des hod jetzt mit positiv Denken nichts zu tun. Weil nur positiv Reden lässt oft das lichte Denken hinten. Es gibt auch lichte Denker, denen die Finsternis im Nacken sitzt. Es ist gar nicht so leicht, Licht und Finsternis zu unterscheiden, vor allem dann, wenn das von einem grauen Nebelplatz aus gesehen geschehen soll. Dunkel gesagt ist finster gedacht, wenn ich schlussfolgere, muss es eine Macht hinter dem Finsteren geben, ebenso hinter dem Lichten. Das wäre dann eine geistige Ursache. Haben Sie schon mal was vom Heiligen Geist gehört, der ist die dritte Person der Gottheit und beim Beleuchten von Licht und Finsternis unerlässlich. Heute zapft man lieber positive Kräfte an, das schmeißt man in ein Bad von Glücksgefühlen und schon kommts zu positiven Positionen und Gefühlsausbrüchen. Positiv gesagt, selbst licht gesprochen und positivst gedacht kann eine äußerst negative Täuschung sein. Stellen Sie sich vor, sie hätten eine tödliche Krankheit und bräuchten dringlichst das rettende Medikament, das es auch gäbe und ihr Arzt würde Ihnen gut zureden, Sie sollten doch positiv denken und sich lichte Vorstellungen machen, das Medikament aber würde er ignorieren. Sie würden sterben mit all Ihren positiven Einstellungen und den Einstellungen des Doktors. Dunkel gesagt ist finster gedacht und der Heilige Geist, über den meist nur gelächelt wird, redet wie einer der Ochsen Klavierspielen beibringen möchte. Zu welchem Zweck? Dass diese verlorenen Sünder, die wir sind, zum Frieden mit Gott durch Jesus Christus finden. Wetten dass das viele mit finsteren Gedanken bedenken.

