
Die Geige Weint....
(Intro 1) In einem Winkel, wo das Licht verging... Wo sich die Zeit im Staub der Jahre verfing... Da liegt ein Instrument, sein letzter Klang, Ist eine Frage, die kein Ende fand. (Strophe 1) Die Geige weint, ein leiser Silberton Über verlorene Schlachten, längst schon gewonn’n Sie klingt für Helden, die vergessen sind Ein Echo, das im leeren Saal verschwindt (Pre-Chorus) Die Stille wird zu schwer, ein Druck auf ihrer Brust, Erinnert sich an Meisterhand und an die Ursprungslust. Und so bereitet sie sich vor auf ihren großen Ruf... (Chorus) Denn die Geige weint, das ist ihr letzter, wahrer Tanz. Sie weint das Leben, rein und ohne Schranz. Sie weint für alles, was zu Ende geht, Und für die Liebe, die im Nichts vergeht. (Post-Chorus) Und so klingt es nach. Im Ohr, im Herz, im Stein. Die Geige schweigt. Doch ihr Weinen... Ihr Weinen hat erst angefangen, wahr zu sein. (Strophe 6) Sie weint für Heimat, die im Klang verborgen Für fremde Straßen, ungewohnte Morgen Ein Koffer voller Sehnsucht, schwer und alt Und eine Sprache, die zu Eis erstarrt (Pre-Chorus 3) Die Erzählung stockt, die Worte bleiben steh'n, Doch eine Wahrheit will ans Licht, muss weitergeh'n. Sie sucht nach einem Weg, der nur aus Klang besteht... (Chorus – Full Drop) Denn die Geige weint, das ist ihr letzter, wahrer Tanz. Sie weint das Leben, rein und ohne Schranz. Sie weint für alles, was zu Ende geht, Und für die Liebe, die im Nichts vergeht. (Post-Chorus 7) Ein letztes Beben im Holz. Ein Seufzer, der den Raum noch einmal füllt, Dann in die Poren der Welt einsickert. Die Luft ist nun anders. Du atmast sie ein. (Bridge) Drum fürchte nicht den Klang, der dich durchbohrt, Der alte Wunden aufzureißen scheint. Es ist die Reinigung, die längst fällig war, Ein Regen, nach dem alles neu erscheint. (Final Chorus) Denn die Geige weint, das ist ihr letzter, wahrer Tanz. Sie weint das Leben, rein und ohne Schranz. Sie weint für alles, was zu Ende geht, Und für die Liebe, die im Nichts vergeht. [Outro] Der Bogen sinkt. Der letzte Hauch verzieht. Nur noch der Nachklang in der Dunkelheit. Die Geige schweigt. Ihr Weinen ist getan. Und legt die ganze Welt in Stille an.

