
(Strophe I) Murmus… Stimme unter der Erde, Murmeln der Ahnen im Staub. Du schreitest langsam, in der Würde verlorener Zeitalter. Die Stille deiner Schritte wiegt schwerer als Worte, schwerer als Zeit. In deinem Schatten erinnert sich die Welt. (Refrain) Murmus, Herr der vergessenen Weisheit, Daimon der Ahnen und der stillen Prozession. Führe mich durch die Hallen des Vergangenen, durch die Wurzeln meiner Linie, durch die Stimmen, die nicht mehr sprechen können — doch in dir weiterklingen. (Strophe II) Du bist kein Schrecken, du bist Erinnerung. Die Würde der Toten, die Autorität der Alten, das Wissen, das fiel, doch niemals verschwand. In dir ruhen verlorene Gesetze, heimliche Philosophien, das Denken vergangener Könige. (Refrain) Murmus, Herr der vergessenen Weisheit, Daimon der Ahnen und der stillen Prozession. Führe mich durch die Hallen des Vergangenen, durch die Wurzeln meiner Linie, durch die Stimmen, die nicht mehr sprechen können — doch in dir weiterklingen. (Bridge) Auf deinen Schwingen der Griffon der Schwelle, der Vulture des heiligen Todes. Du trägst die Krone derer, die vor uns waren. Dein Schweigen ist ein Befehl. Dein Blick ist die Erinnerung der Welt. (Strophe III) Du schreitest durch vergessene Tempel, durch die Archive des Sandes. Mit dir marschiert eine stille Legion von Jahrhunderten. Murmus, alter Herzog des Alls, Lehrer der Weisheit, die selbst die Zeit nicht bricht. (Finaler Refrain) Murmus, Herr der vergessenen Weisheit, Daimon der Ahnen und der stillen Prozession. Führe mich, dass ich das Erbe trage, das die Zeit versteckt hat. Öffne mir die Tore der alten Stille — wo Erinnerung zu Wahrheit wird.

