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Mein Flow ist gut… ich mag auch Brot.

[Intro – gesprochen, leise, trocken] Mein Flow ist gut… ich mag auch Brot. Klingt dumm? Ja. Aber hör zu. [Verse 1] Morgens halb fünf, Küche riecht nach gestern, Kaffee kalt, Notizbuch voll mit Texten, Kassenzettel-Rückseite, da steh'n meine Punchlines, Kontostand macht Witze – ich lach nicht mehr seit Wochen. Vater stand um vier auf, Mehl an den Händen, hat Brot gebacken für Leute, die ihn nicht kennen, ich steh um vier auf, Schweiß an den Schläfen, back Bars für Leute, die mich noch nicht kennen. [Pre-Chorus] Jede Krume zählt, wenn du weißt, wie Hunger schmeckt, jedes Wort hat Gewicht, wenn's aus dem Magen kommt, kein Parfüm für siebzig, Studio riecht nach Arbeit – ich knet den Teig, bis irgendwas draus wird. [Chorus] Mein Flow ist gut, ich mag auch Brot – simpel, oder? Aber echt. Während ihr auf Wolken rappt, hab ich Mehl an meinen Händ'. Brot und Bars, Brot und Bars, alles, was ich hab und brauch, Hunger treibt, der Rest ist Rauch – ich back mir meinen Weg. [Verse 2] Die andern flexen Ketten, ich flex, dass mein Kühlschrank voll is, die andern posten Rooftops, ich post nichts – bin im Studio, Sauerteig-Karriere, Digga, braucht halt seine Zeit, kein Aufback-Rap aus der Packung, jedes Wort braucht seine Weile. Ihr wollt Kaviar-Rap? Ich geb euch Schwarzbrot – satt statt fancy, Kruste hart, doch brich sie auf, dann findest du was Echtes, meine Hände rau vom Kneten, Texte weich genug zum Fühlen, dieser Laib ist mein Album – jede Scheibe eine Seele. [Bridge – ruhiger, fast gesprochen] Manchmal lieg ich wach und denk: reicht das? Bin ich gut genug? Dann seh ich Mehl auf meinem Ärmel und weiß – ich hab heut was geschafft. Brot auf dem Tisch heißt: einer hat gearbeitet. Bars auf dem Beat heißt: einer hat's gemeint. [Chorus] Mein Flow ist gut, ich mag auch Brot – simpel, oder? Aber echt. Während ihr auf Wolken rappt, hab ich Mehl an meinen Händ'. Brot und Bars, Brot und Bars, alles, was ich hab und brauch, Hunger treibt, der Rest ist Rauch – ich back mir meinen Weg. [Outro – leise, nur Stimme] Bin aufgegangen wie der Teig, den keiner auf dem Schirm hat. Krümel für Krümel. Zeile für Zeile. Guten Appetit.