
[Title: "Salzspur"] [Verse 1] Ich sitze am Kai, der aus Vergessen gebaut ist, der Horizont schneidet sich durch meinen Blick. Was von mir übrig bleibt, ist eine offene Kammer, in der die Wellen ihre Namen rufen. Mein Auge wandert aus, ohne Adresse, ohne Rückkehr, und mein Gesicht wird leer, während das Meer in mir zu sprechen beginnt. [Chorus] Ich verliere mich im Atem des Wassers, werde hohl, während die See mich füllt. Jede Welle schreibt ein Wort in mich, das ich niemals ausspreche. Meine Tränen kehren heim ins Meer, dort, wo sie nicht mehr allein sind. [Verse 2] Der Wind zählt keine Stunden, er schiebt nur die Gedanken hinaus. Ich bin ein Ufer ohne Fußspur, ein Fenster, das nach innen offen steht. Im Salz liegt ein altes Licht, und ich halte es, ohne es zu halten. [Chorus] Ich verliere mich im Atem des Wassers, werde hohl, während die See mich füllt. Jede Welle schreibt ein Wort in mich, das ich niemals ausspreche. Meine Tränen kehren heim ins Meer, dort, wo sie nicht mehr allein sind. [Bridge] Vielleicht war ich nie ganz hier. Vielleicht war das Meer schon immer der Ort, an dem mein Schweigen wohnt. Es nimmt, was ich nicht tragen kann, und lässt mir nichts als Tiefe. [Outro] Mein Blick geht fort. Ich bleibe leer. Mein Kopf ist voller Wellen. Die Tränen gehen ins Meer. Dort sind sie nicht mehr allein.

