(Fading in Intro) (Instrumental bridge) (Strophe 1) Ich höre ihre Stimme, sie dröhnt tief in mir, Die Mutter ruft nach mir, sie will, dass ich kapitulier’. Erschaffen für die Jagd, für Blut und für den Tod, Bin ich ein Werkzeug der Leere, doch spür’ ich etwas in Not. Meine Brüder, die Namenlosen, sie suchen nach mir, Mit kalten Augen, ohne Gnade, und ich spüre die Gier. Doch in meinem Innern regt sich ein fremder Drang, Etwas will sich befreien, will wissen, wohin ich gelang. (Instrumental) (Refrain) Ich fliehe vor der Mutter, vor dem Dunkel, das sie bringt, Doch die Dornen greifen nach mir, und die Stimme in mir singt. Ich renne vor der Leere, die alles verschlingt, Doch mein Herz beginnt zu schlagen, und es flüstert mir Dinge, die ich nie gekannt. Warum duldet die Leere das Licht, warum endet es nicht? Ich werde suchen, ich werde sehen, was die Antwort verspricht. (Strophe 2) Geboren aus den Toten, aus zerfall’nem Fleisch, Doch etwas in mir blüht auf, fühlt sich kalt und heiß. Die Mutter lehrte mich, dass alles vergeht, Dass nichts Bestand hat, dass nichts wirklich zählt. Doch wieso hält sich das Leben so fest, klammert sich an die Zeit? Warum kämpft es so hart, wieso gibt es nie nach, wenn die Dunkelheit schreit? Ich bin ein Bote der Leere, doch jetzt zweifle ich daran, Gibt es mehr als den Tod, oder ist das alles, was ich kann? (Instrumental) (Refrain) (Bridge) Die Kinder der Immerleere sind mir auf den Fersen, Ihre Schritte hallen näher, und die Schatten werfen Fragen. Doch ich verstecke mich zwischen den Lebenden, finde einen neuen Sinn, Eine Funktion, die anders ist, als das, wofür ich bestimmt bin. Ich studiere das Leben, sehe seine Farben und sein Licht, Vielleicht finde ich eine Antwort, ehe sie mich zerbricht. Vielleicht ist die Frage, warum die Leere alles duldet, Ein Pfad, den nur ich gehen kann, ein Weg, der alles enthüllt. (Strophe 3) Nun lebe ich unter den anderen, versteckt im fremden Land, Und ich frage mich weiter, wer ich wirklich bin, was mich noch bannt. Ich war ein Vorzehrer, ein Bote der Nacht, Doch jetzt bin ich ein Suchender, der sein eigenes Licht entfacht. Die Mutter mag mich finden, sie mag mich verschlingen, Doch bis dahin werde ich lernen, werde versuchen zu singen. Vielleicht liegt der Sinn nicht im Ende, nicht im ewigen Fall, Vielleicht ist es das Leben selbst, das die Antwort enthält, in jedem Widerhall. (Instrumental) (Final Refrain) (Outro) Und wenn sie mich findet, dann bin ich bereit, Mit Wissen und Fragen, die ich gesammelt hab’ zur Zeit. Ich werde es wissen, bevor sie mich frisst, Vielleicht war das mein Zweck, dass ich endlich versteh’, was wirklich ist. (Instrumental fading out)